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Das Büttelborner Bäuerlein in Mainz.

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Textdaten
Autor:Friedrich Stoltze
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Titel:Das Büttelborner Bäuerlein in Mainz.
Untertitel:
aus:Gedichte in Frankfurter Mundart. Band 1, S. 106–107
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum:1880
Verlag:Heinrich Keller
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Erscheinungsort:Frankfurt am Main
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle:Commons
Kurzbeschreibung:
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Bild
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[106]
Das Büttelborner Bäuerlein in Mainz.




Ein Nönnchen saß in seiner Zell’,
Wer thät das nicht an seiner Stell’?
Das ist ja gar nichts Böses!
Das Büttelborner Bäuerlein,
Es steckt den Kopf zur Thür’ hinein,
Da krisch die Nonn’: Herr Jöses!

Und wie die Nonn’ „Herr Jöses“ krisch,
Da krabbelt Einer unter’n Tisch
Und glaubt sich da verborgen.
Und sprach die Nonn’ zum Bäuerlein:
Laß’ mich mit meinem Gott allein
Und bring’ dein Weißkraut morgen.


[107]

Das Bäuerlein, im Augenblick
Zog es verdutzt den Kopf zurück
Und sprach: Gehors’mer Diener!
Und sagt dann seiner Frau zu Haus:
Wie sieht doch unser Herrgott aus!
G’rad wie ein Kapuziener!