Der Sankt Bennoteich bei Seeligstadt

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Autor: Friedrich Bernhard Störzner
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Titel: Der Sankt Bennoteich bei Seeligstadt
Untertitel:
aus: Was die Heimat erzählt. Sagen, geschichtliche Bilder und denkwürdige Begebenheiten aus Sachsen, S. 73
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Arwed Strauch
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Erscheinungsort: Leipzig
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31. Der Sankt Bennoteich bei Seeligstadt.

Zwischen dem Dorfe Seeligstadt und der Sträuchermühle breitet sich ein weiter Wiesengrund aus, den die kleine Röder durchfließt. Dieses Wiesental wurde früher von einem seeartigen Teiche ausgefüllt, den im Jahre 1511 der Bischof Johann VI. von Salhausen angelegt hatte. Derselbe nannte diesen Teich dem Bischof Benno zu Ehren, der im Jahre 1107 als ein Greis von 97 Jahren nach reichgesegneter Tätigkeit gestorben war, „Sankt Bennoteich“. In dem Verwaltungsberichte des Bischofs Johann von Salhausen heißt es über den Sankt Bennoteich bei Seeligstadt wörtlich: „Item wir haben zu Seeligstadt unden am Dorffe, im Jar 1511 ein Teich gebauet, Bischof-Bennenteich genanndt, dorein alles geile Waßer im gantzen Dorffe kommen und fließen muß, deshalben man dorein 60 Schock Karpen zu guten Wachse vorsetzen kann, ist unserm Stift umb 600 fl. gar nicht zu entperen.“ – Der Sankt Bennoteich bei Seeligstadt wurde von der kleinen Röder gespeist. Derselbe bestand bis zum Anfange des 19. Jahrhunderts. Bei andauerndem Regenwetter und im Frühjahre bei schneller Schneeschmelze, wenn jener Wiesengrund zwischen dem Dorfe und der Sträuchermühle einen förmlichen See bildet, hat man ein Bild von dem Umfange des ehemaligen Sankt Bennoteiches bei Seeligstadt.