Der Spatzentann-Jäger

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Textdaten
Autor: Ernst Meier
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Titel: Der Spatzentann-Jäger
Untertitel:
aus: Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche aus Schwaben.
S. 120, Nr. 132
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1852
Verlag: J. B. Metzler’sche Buchhandlung
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Erscheinungsort: Stuttgart
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Originalherkunft:
Quelle: Google Google Books] und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Siehe Schwäbisch Gmünd
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[120]
132) Der Spatzentann-Jäger.

Bei Gmünd im Remsthale hörte man sonst in den Adventsnächten den Spatzentann-Jäger, der kam aus dem Walde Spatzentann bei Muthlangen mit vier Schimmeln vor die Stadt gefahren, indem er beständig knallte. Auch mehre bellende Hunde begleiteten den Wagen. Am Thore schellte er jedesmal; wenn dann aber Jemand aufmachte, war er bereits um die Stadt herumgefahren und zog an dem andern Thore. Man hörte ihn oftmals seine Hunde locken, indem er rief: „hu dax dax dax! hu dax!“ – Am Federbach nennt man denselben Jäger das „Federmännle.“

(Mündlich aus Gmünd. Vgl. Breithut, Nr. 103).     

Anmerkungen (Wikisource)

Weitere Sagen zur gleichen Figur auf Durlangen.com. Siehe auch Kaißer 1911.