Deutsches Künstler-Album

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Titel: Deutsches Künstler-Album
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aus: Die Gartenlaube, Heft 47, S. 766
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
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Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[766] Deutsches Künstler-Album. Als Vorboten der „fröhlichen, seligen Weihnachtszeit“ stellen sich auch dieses Jahr allmählich wieder unsere alten Bekannten, die illustrirten und nicht illustrirten Prachtwerke, ein. Wie lustige, bunte Vögel kommen sie, eins nach dem anderen, dahergeflogen und bieten sich für das Fest feil. Einer der ersten unter diesen Fest-Verkündern ist auch diesmal wieder das von dem talentvollen Ernst Scherenberg redigirte „Deutsche Künstler-Album“ (Düsseldorf, Breidendach u. Comp.), welches in diesem Jahre zum achten Male erscheint. Was wir schon bei früheren Gelegenheiten an dem trefflichen Unternehmen gerühmt haben, Geschmack und Tact in der Auswahl der artistischen und literarischen Beiträge, sowie höchst elegante und solide äußere Ausstattung, das müssen wir auch an dem diesjährigen Künstler-Album loben. Unter den Illustrationen befinden sich einige wahrhaft reizende Genrebilder, wie z. B. A. Kindler’s „Ein süßes Stündchen“ und A. von Rösler’s „Klosterkätzchen“. An Dichtern hat sich diesmal außer dem alten Stamm – Emanuel Geibel, Ferdinand Freiligrath, Karl Gerok, J. G. Fischer, Friedrich Hofmann, Albert Traeger, Hermann Lingg, Emil Rittershaus u. A. – eine Reihe jüngerer Kräfte, wie P. J. Willatzen, Ernst Eckstein, Albert Möser, Ernst Ziel, Stephan Milow u. A. mit mehr oder weniger ansprechenden Beiträgen an dem Album betheiligt. Den Schluß desselben bilden zwei Novellen, „Die Stiftsdame“ von dem letztgenannten Dichter und „Erlkönigs Töchter“ von Ludwig Salomon. Wir geben dem „Deutschen Künstler-Album“ auf seine Reise in alle Welt den Wunsch mit auf den Weg: es möge mit seinen duftigen Blüthen aus den Gärten der Malerei und der Poesie recht viele Herzen in der Nähe und Ferne erfreuen, namentlich aber unter dem strahlenden Weihnachtsbaum, seiner Bestimmung gemäß, in mancher schönen Frauenhand eine willkommene Gabe sein!