Die Cultur und Verarbeitung der Weiden in Deutschland

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Autor: Robert Berge
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Titel: Die Cultur und Verarbeitung der Weiden in Deutschland
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 15, S. 255-256
Herausgeber: Ernst Ziel
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1882
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Die Cultur und Verarbeitung der Weiden in Deutschland.
Von Robert Berge.

Die ästhetischen Eigenschaften und noch mehr die Nutzbarkeit der Weiden treten auf den ersten Blick so deutlich hervor, daß diese Pflanzen bereits in der grauesten, sagenumwobenen Vorzeit die Aufmerksamkeit der Menschen erregt haben und die Geschichte derselben als stumme Zeugen zu begleiten des öftern berufen waren. Schon der Psalmist, welcher die verzweiflungsvolle Stimmung der gefangenen Juden in Babylon schildert, führt, indem er an den üppigen und farbenprächtigen Gewächsen jener Gegend vorübergeht, mit seiner Meisterschaft in seine knappe Darstellung die Weiden ein, an welche das thränenreiche Volk seine verstummten Harfen hing,[WS 1] und von dem „göttlichen Dulder Odysseus“ berichtet Homer, daß er das Nothschiff, auf welchem er die Göttin Kalypso verließ, zum Schutze gegen die Meereswogen mit Weidengeflecht umgeben habe.

Es war natürlich, daß sich sehr früh das Bedürfniß der Anpflanzung von Weiden geltend machte, sei es zur Zierde oder zur Befestigung von Ufern, sei es zur Verwendung in der Industrie. Cato der Aeltere (gestorben 149 v. Chr.) hält bereits die Weidencultur für einen der wichtigsten Zweige der Landwirthschaft, und im ersten Jahrhundert n. Chr. fand sich Columella bewogen, in sein Werk über die Landwirthschaft auch eine Anleitung über den Anbau der Weiden aufzunehmen.

In Deutschland genügten bis in die neuere Zeit herein die an Gewässern, Zäunen, Brüchen etc. wild vorkommenden Weiden, um den Bedarf der heimischen Industriellen vollständig zu decken. Daher wissen auch die zahlreichen deutschen „Kräuterbücher“ des sechszehnten und siebenzehnten Jahrhunderts, welche den Inbegriff der damaligen Kunde über die Pflanzenwelt enthalten, nichts von einer Cultur der Weiden. Nichtsdestoweniger waren schon in jener Zeit obrigkeitliche Verfügungen nöthig, welche gegen das unbefugte Abschneiden von Flechtweiden auf fremdem Grund und Boden einschritten. Eine derartige Verordnung erließ z. B. Kurfürst Johann Georg der Erste von Sachsen im Jahre 1621 für einige Ortschaften des Muldenthales bei Zwickau, in welcher den dasigen Korbmachern der Weidendiebstahl auf’s Strengste untersagt wurde.

In dem Maße aber, wie die moderne Korbindustrie sich ausbreitete und veredelte, wurde das wildaufwachsende Weidenmaterial in quantitativer Hinsicht unzureichend, wie auch qualitativ vielfach ungenügend. Welche Unmassen von Weidenholz gehören nicht zu den tausenderlei Sachen und Sächelchen, die man heutzutage aus demselben hergestellt sieht, und welche Regelmäßigkeit des Wachsthums ist erforderlich, um die Ruthen jener Pflanze in die langen, dünnen Stäbchen, oder die biegsamem bandartigen Streifen zu spalten, aus denen unsere feinen Weidengeflechte kunstvoll gearbeitet sind! Damit war die Veranlassung geboten, den Weiden einerseits mehr Flächenraum zu gewähren und sie andererseits in geregelte Cultur zu nehmen. Die ersten Versuche hierzu fallen bei uns allem Anschein nach in das vorige Jahrhundert. 1777 erschien eine Schrift von Weismantel über den verbesserten Weidenbau, welcher Arbeiten ähnlichen Inhaltes aus den Jahren 1786, 1796, 1800 etc. folgten. In Frankreich, Belgien und England befand sich indessen die Cultivirung der Weide auf einer ungleich höheren Entwickelungsstufe, und die deutsche Korbindustrie sah sich daher seit Jahren genöthigt, einen bedeutenden Theil ihres Bedarfs an Flechtmaterial, nämlich gerade die edelsten und theuersten Weiden, aus dem Auslande zu beziehen. Noch im Jahre 1875 erhielt ein einziger Korb- und Weidenhändler in Lichtenfels, laut einem amtlichen Berichte des „Landwirtschaftlichen Kreiscomités für Oberfranken“, fünfundvierzig Eisenbahnwagenladungen an Weiden im Werthe von 125,000 Mark aus Belgien und Frankreich. Diese bildeten jedoch nur den sechsten Theil derjenigen Weiden, welche 1875 allein in den Kreis Oberfranken eingeführt worden sind, einen Kreis, dessen Korbindustrie allerdings nach demselben Berichte etwa 25,000 Arbeiter beschäftigt.

So wanderten viele Millionen in’s Ausland, bis sich vor nicht zu langer Zeit umsichtige Landwirthe angelegen sein ließen, die Möglichkeit einer Concurrenzfähigkeit der deutschen Weiden mit den französischen und belgischen allgemeiner begreiflich zu machen, und man erinnert sich der mannigfachen Anregungen in Zeitungen, Flugschriften und Vereinen, welche seit Jahren das öffentliche Interesse auf diesen Gegenstand zu lenken versuchten. Verschiedene Regierungen unterstützten jene Bestrebungen zur Hebung der deutschen Weidencultur, so die preußische, die sächsische, die baierische und die österreichische, welch letztere neuerdings sogar Preise für mustergültige Weidenplantagen auswarf.

Gegenwärtig ist die deutsche Weidencultur der ausländischen vollkommen ebenbürtig geworden; unsere Weidenzüchter erzielen von ihren Grundstücken dieselben hohen Gelderträge, wie die französischen und belgischen; wir finden heute umfangreiche, wohlgepflegte Weidenanlagen in Nord und Süd, in West und Ost unseres Vaterlandes, und eine kürze Beschreibung derselben dürfte wohl ein allgemeines Interesse beanspruchen.

Die Weide kommt bekanntlich entweder in Baum- oder in Strauchform vor. Die erstere zeichnet sich besonders durch ihre ästhetisch wirkungsvolle Gestalt aus, welche zahlreiche Landschaftsmaler benutzt haben, um ihren Compositionen ein eigenthümliches, stimmungsvolles Colorit zu geben; als Trauerweide schmückt sie unsere Kirchhöfe und unterbricht melancholisch die Ruhe der Gräber durch das Geflüster ihrer zahllosen leichtbeweglichen Blätter; sie hat auch als Anknüpfungspunkt für eine Reihe von Sagen gedient. Die Strauchform dagegen ist die für die Landwirthschaft und Industrie werthvollere, weil unter Anwendung dieser Form große Massen von Flechtmaterial erzeugt werden können.

Die Anschauungen über die Bodenflächen, welche zur Weidencultur geeignet sind, haben sich im Laufe der Zeit geändert. Ihrem besonderen Wasserbedarf entsprechend, wurden die Weidensträucher ursprünglich besonders längs der Uferböschungen gehegt. Bei zunehmender Nachfrage aber verbreiterte man hier und da die Weidenbestände bis in die das Ufer begrenzenden Wiesen hinein. Der Ufercultur folgte also die Wiesencultur der Weiden, welcher sich noch eine dritte und zwar die Feldcultur anschloß. Die wenigste Mühe verursacht der Anbau der Weide an Ufern; die höchsten Erträge können derselben unter günstigen Verhältnissen auf Feldern abgewonnen werden, während der Anbau auf Wiesen eine Mischcultur ist, insofern zwischen den Weiden mehr oder weniger breite Streifen der Grasnutzung überlassen bleiben.

Die Feldcultur, als die jüngste, erfordert die meiste Ueberlegung. Das hierzu bestimmte Feldgrundstück wird sorgfältig bearbeitet, bevor die Anpflanzung beginnt. Die Weidenstecklinge werden sodann eng genug gesetzt, damit die sich entwickelnden Sträucher dicht und lückenlos neben einander stehen. Ein lückenloser Bestand ist so wichtig, daß jede zufällig in demselben entstandene Lichtung vermittelst Nachpflanzung wieder geschlossen zu werden pflegt. Denn jede Lücke dient in der Regel als Brutstätte für das sich rasch ansiedelnde Unkraut, welches von hier aus leicht in die umgebenden Sträucher eindringt und mit diesen ohne Weiteres den Kampf um’s Dasein eröffnet.

Man erreicht den nun erforderlichen Zusammenschluß der einzelnen Sträucher, indem man die Weidensetzlinge reihenweise und etwa in Entfernungen von zwanzig Centimeter in den Boden steckt, während man zwischen den einzelnen Reihen einen freien Raum von etwa fünfzig Centimeter läßt. Dicht und schlank, wie die Halme eines Getreidefeldes, steigen in solchen Anpflanzungen die Weidenruthen senkrecht vom Boden auf und erheben sich bis zu einer Höhe von mehreren Metern, zahlreichen Insecten, Singvögeln, Rebhühnern und Hasen willkommene Schlupfwinkel bietend.

Jeder Knabe weiß, daß frische Weidenruthen, welche man zu geeigneter Zeit in den Erdboden steckt, sehr bald Wurzeln schlagen und weiter wachsen. Diese Erfahrung verwendet der Weidenzüchter, indem er Weidenruthen in Stücke von etwas mehr als 20 Centimeter Länge zerschneidet und diese ohne weiteres als Stecklinge benutzt. Nach Ablauf jeder Vegetationsperiode, also Jahr für Jahr, wird der gesammte Weidenbestand tief an der Erdoberfläche abgeschnitten, und jedes Jahr ergänzt er sich von Neuem. Es ist fast zu verwundern, daß diese lebenskräftige Unverwüstlichkeit der Weiden noch nicht sprüchwörtlich geworden ist.

Eine weitere wichtige Aufgabe des Weidenzüchters besteht in der Auswahl der für sein Klima und seinen Grund und Boden am besten passenden Arten. Und hier ist seinen Wünschen ein so [256] weiter Spielraum gegeben, daß er oft des Guten zu viel vor sich hat. Die zahlreichen Weidenarten stufen sich nämlich in viele Spielarten und diese wiederum in verschiedene Formen ab. Dazu kommen die aus Bastardirung hervorgegangenen Formen, wie diejenigen Verschiedenheiten, welche durch das Geschlecht der als zweihäufig bekannten Weiden bedingt sind. In Folge dessen befinden sich 200 bis 300 verschiedene Korbweidenformen von mehr oder weniger guter Beschaffenheit im Handel. In einer Hinsicht ist diese Vielgestaltigkeit der Weiden von Vortheil, in der anderen nicht. Denn es lassen sich zwar für verschiedene Bodenarten, sowie auch für verschiedene Anforderungen der Korbindustrie leicht passende Weidensorten auswählen; es läßt sich weiter unschwer eine Verbesserung von Sorten herbeiführen, die bei den Weiden in Folge ihrer Fähigkeit, sich durch Stecklinge zu vermehren, leicht verallgemeinert und auf die Zukunft vererbt werden kann. Aber die Vielgestaltigkeit hat auch einen sehr erheblichen Mangel an Sicherheit und Ordnung der Benennung der Weiden in den Weidenanlagen zur Folge gehabt, welcher zu vielen Mißverständnissen und Mißgriffen in der Weidencultur geführt hat.

Das Schneiden der Weiden kann im Herbste, Winter oder Frühjahr erfolgen. Die abgeschnittenen Ruthen werden behufs leichteren Transportes in Bündel gebunden, um entweder mit der Rinde oder, was weit häufiger der Fall ist, geschält verarbeitet zu werden. Die Entrindung kann nur nach Eintritt des Saftes im Frühjahr geschehen, und daher pflegt man die im Herbst oder Winter abgeschnittenen Weiden bis dahin in Wasser zu stellen.

Das Schälen geschieht mit einem klammerartigen Instrument. Man zieht eine Ruthe zwischen den beiden Schenkeln desselben hindurch, spaltet auf diese Weise deren Rinde und kann dieselbe, falls sie nicht selbst abfällt, dann leicht in zwei langen Bändern von der Ruthe abstreifen. Mit dieser Arbeit betraut man häufig Frauen und Kinder, welche dann an sonnigen Frühlingstagen singend, plaudernd und scherzend überall vor den Häusern sitzen und der Ortschaft ein eigenthümlich belebtes, den Fremden überraschendes Gepräge geben. In Gegenden, wo die Weidenbestände zerstreut oder entlegen sind, ziehen mitunter Korbmacher zur Zeit der Weidenernte, mit der nöthigsten Habe versehen, von Ort zu Ort, um eine ausreichende Menge von Flechtmaterial zusammenzubringen. Zuweilen führen sie ihre eigenen Hütten mit sich, dieselben an dem Orte ihrer Thätigkeit nach Bedürfniß aufschlagend und während der Zeit ihres Einsammelns als Wohn-, Speise-, Toiletten-, Vorraths- und Schlafraum benutzend.

Als ich vor einigen Jahren von Bamberg im Regnitzthale abwärts ging, tauchte plötzlich hinter dem Schutzdamme dieses Flusses ein derartiges Zigeunerlager vor mir auf, in welchem sich mehrere Korbflechterfamilien vereinigt hatten. Es war zur Zeit der Mittagspause, und die bunte, muntere, etwa zwölf bis fünfzehn Köpfe zählende Gesellschaft, vor den barackenähnlichen Wohnungen inmitten der aufgespeicherten Materialvorräthe gruppirt, bot in der That ein anmuthend patriarchalisches Bild dar.

Nachdem der Züchter seine Aufgabe beendet, kommt die Weide in die Hände der Industrie. Rinde und Holz sind die brauchbaren Bestandtheile. Die erstere ist besonders werthvoll durch ihren Gehalt an Farbestoff, Gerbstoff und Weidenbitter oder Salicin. Man pflegt deshalb die Weidenrinden zum Gelb- und Braunfärben seiner Ledersorten, z. B. des Leders der Glacéhandschuhe, zu verwenden. Der Reichthum an Gerbstoff, dem zweiten der obengenannten verwerthbaren Bestandtheile der Rinde, ist bei verschiedenen Weidenarten ungleich. Denn während er bei den sogenannten Purpurweiden so unbedeutend ist, daß dieselben zum Gerben untauglich erscheinen, so beträgt er in den betreffenden Rindenzellen der Sahlweiden, der Bruchweiden, der Hanfweiden etc. bis dreizehn Procent des Inhaltes. Das russische Juchtenleder wird größtentheils mit Weidenrinde gegerbt, die demselben jedoch nicht auch den eigenthümlichen Geruch verleiht; dieser wird vielmehr durch Anwendung von Birkenöl erzeugt. In Deutschland sind Weidenrinden besonders zur Herstellung feiner Ledersorten, z. B. des Saffianleders, beliebt.

Das Salicin oder Weidenbitter, ein Alkaloïd, das in weißen Blättchen krystallisirt und der Weidenrinde ihren bitteren Geschmack verleiht, tritt am reichlichsten in der Rinde gerbstoffarmer Weidenarten, also der Purpurweiden auf, während es sich bei den gerbstoffreichen Weiden nur in geringer Menge vorfindet. Salicin- und Gerbstoffgehalt pflegen also in umgekehrtem Verhältniß zu stehen. Das Salicin, dessen Gehalt in der Rinde bis zu drei Procent betragen kann, dient als Surrogat für theure Bitterstoffe und wird z. B. in der Medicin zuweilen an Stelle des bei Fieberkrankheiten gebrauchten Chinins verordnet.

Trotz dieser mannigfachen Verwendung bildet die Rinde indessen nur ein Nebenproduct der Weidencultur; den Hauptertrag derselben liefert das Holz, welches nach dem Trocknen und Schwefeln sofort zur Verarbeitung tauglich ist und um so höher geschätzt wird, je weißer seine Farbe, je zarter seine Structur, je dünner sein Markcylinder und je gleichmäßiger und reiner von Seitenästen es gewachsen ist.

Die Mannigfaltigkeit der Verarbeitung, zu welcher die Weiden in der Hand geschickter Arbeiter fähig sind, geht fast in’s Unglaubliche, und manche in stiller Dorfeinsamkeit aufgewachsene Weide gelangt später, zu einem geschmackvollen Flechtwerk herausgearbeitet, in ein vornehmes Haus. Nun ist allerdings die Weide nur eins von den verschiedenen Materialen, welche unsere Korbindustrie verarbeitet, dürfte aber als solches um so beachtenswerther und werthvoller sein, weil sie im eigenen, an industriellen pflanzlichen Rohproducten nicht eben überreichen Lande mit großem Nutzen und in vorzüglicher Qualität gewonnen werden kann. Man ist daher auch bestrebt, die Kunstfertigkeit in der Weidenflechterei immer mehr zu heben, und wendet ihr da, wo man die Korbindustrie in geeigneten Districten einzubürgern strebt, eine entsprechende Berücksichtigung zu, wie z. B. in den königlichen Lehrwerkstätten für feine und mittelfeine Korbflechterei, welche die sächsische Staatsregierung im Mülsengrunde bei Zwickau eingerichtet hat und unterhält. Daß das Holz der Weide auch noch zu andern Zwecken, z. B. zur Herstellung einer geschätzten Holzkohle dient, braucht nur angedeutet zu werden.

Schauen wir nun zurück auf die vielfache Verwendung, welche die Weidenrinde und das Weidenholz in der Industrie finden, und mustern wir nur flüchtig die große Zahl der Hände, welche durch die Verarbeitung dieser Pflanzen zu den verschiedenartigsten nützlichen Gegenständen ihr tägliches Brod verdienen, so werden wir ohne Bedenken zugeben müssen, daß die Weiden, wie einst nach Cato’s Ausspruch bei den Römern, so auch in Deutschland zu den nützlichsten Pflanzen zählen.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. vgl. Psalm 137,2