Die Sonnwendfeuer

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Titel: Die Sonnwendfeuer
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aus: Die Gartenlaube, Heft 24, S. 379–382
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1868
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Die Sonnwendfeuer.

Den Inbegriff der Natur legt der Volksmund in die Elemente. Aus der schöpferischen Kraft, die in der Flamme und in der Welle waltet, fand er den Schöpfer wieder, und so wurden die Elemente ein Mittelpunkt des Cultus und der Sage. An ihnen hat sich der Drang zu gestalten, der in den Menschen und in den Völkern wohnt, am frühesten bewährt. Bei den Griechen ward die schaffende Kraft zum Gotte selber gemacht, zum Neptun und Vulcan; in der deutschen Sage, wo neben dem epischen der romantische Zug so mächtig ist, sind die Erd- und Feuergeister entstanden.

Es ist klar, daß mit dem Christenthum ein Wendepunkt für diese Gestaltung kam, die der Kindheit der Völker angehört. Aber der Wendepunkt betraf doch nur die Bedeutung, nicht den Bestand der meisten Bräuche. Mit einem weltgeschichtlichen Tactgefühl haben die ersten Sendboten der Cultur die alte Sitte geachtet. Nicht mit dem Schwerte wurden die langgesponnenen Fäden der Gewohnheit durchschnitten, sondern unvermerkt ward die Basis verrückt und der alten Form ein neuer Sinn gegeben. Dieselben Stätten, dieselbe Art der Verehrung ward belassen, wo es nur irgend ging, nur die Adresse veränderte sich, an die Stelle der Heidengötter traten die Heiligen.

Diesem Vorgang verdanken wir es, daß in unserm jetzigen Culturleben noch so mancherlei Anklänge an die Urzeit erhalten sind, und zu diesen gehören auch die Sonnwendfeuer. Tiefer als jedes andere Element greift das Feuer in’s Dasein des Menschen ein und keines ward vom Leben tausendfältiger gestaltet. Welche Kette von Beziehungen liegt zwischen dem heiligen Funken, der am Heerde der Alten glimmte, bis zu den unzähligen Flammen unseres Kronleuchters; welche Unwiderstehlichkeit liegt darin, wenn der Ruf „Feuer!“ durch die Städte schallt, wenn im Treffen das Commando tönt: „Feuer!“

So hat sich schon in den frühesten Zeiten ein Cultus der Flamme gebildet, und wenn auch der christliche Ritus sich desselben allmählich bemächtigt hat, so müssen wir doch in ihm die Quelle der noch bestehenden Gebräuche suchen. Im Harz und am Rhein, sowie in Westphalen werden die Judasfeuer angezündet, in Süddeutschland und ganz besonders in Oberbaiern finden wir die Oster- und die Johannisfeuer. Die ersteren brennen in der Nacht am Charsamstag, wenn die Auferstehung vorüber ist, und sind besonders im westlichen Winkel des Gebirges, aber auch auf dem platten Lande und in Schwaben zu Hause. Am 23. Juni, vor dem Johannistage, zündet man die Sonnwendfeuer auf den Bergen an. Von Gipfel zu Gipfel glänzen sie hinüber, von Alpe zu Alpe schallen die Jodler.

Der ganze Aberglaube und die meisten Gebräuche, die mit dem Sonnwendfeuer zusammenhingen, sind jetzt erloschen; nur der wichtigste Brauch, das sogenannte Scheibenschlagen, ist zum Theil noch in Uebung.

Der Durchschnitt einer Brunnenröhre, oder auch ein altes Wagenrad wird nämlich mit Pech bestrichen und auf einer hohen Stange aufgesteckt. Manchmal nahm man auch einen pechgetränkten Pfeil, und wenn dann die Johannisfeuer angezündet werden, wird die brennende Scheibe im Kreise herumgedreht und dann von der Höhe herab in einem leuchtenden Bogen durch die Luft geschleudert.

Während sie also saust, spricht der „Scheibentreiber“ einen Vers, welcher gleichsam die Widmung enthält, wem die Scheibe gelten soll. Eine große Menge solcher Verse ist noch erhalten und wir finden in denselben ein buntes Gemisch der beehrten Personen. Zur Zeit, wo der religiöse Charakter noch vorwog, wo sogar der Priester das Feuer segnete, ist die heilige Dreifaltigkeit genannt. Aber auch dem Teufel ward einst zu Nauders in Tirol eine Scheibe getrieben, und der Bogen, den dieselbe schlug, soll „unabsehbar“ gewesen sein.

Nach und nach gewann das menschliche Interesse (in des Wortes verwegenster Bedeutung) die Oberhand und die Burschen riefen nun gewöhnlich die Namen ihrer Geliebten in die Luft:

„O du mei liebe Scheib’n,
Wohin soll ich dich treib’n?
Zu die Mittenwalder G’moa (Gemeinde)
Der Lisei ganz alloa“ (allein).

Man sieht, wie exclusiv die Schlingel wurden, um einen modernen Ausdruck anzuwenden. Manche sprachen auch diplomatisch, d. h. zurückhaltend und gaben ihrer Scheibe nur folgende Directive mit:

„In d’ Bairisch Zell’er G’moa,
Du weißt schon, wen ich moa“ (meine).

Wie gar manche Sitte, so bot auch diese bisweilen ein Mittel öffentlicher Rüge dar. Man trieb die Scheiben gefallenen Mädchen zum Spotte (ähnlich wie das Haberfeld) oder machte damit Jene lächerlich, welche eine Ungeschicklichkeit begangen hatten. So ist uns ein Vers erhalten, worin die Scheibe demjenigen gewidmet wird, welcher jüngst

„einen Gänserich am Strick zur Tränke geführt hat“.

In früherer Zeit wurden auch feierliche Vorbereitungen zum Sonnwendfeuer gemacht. Vier Knaben gingen von Haus zu Haus und „sangen“, um das Holz dafür zu sammeln. Niemand durfte diesen Beitrag verweigern, an alle Heiligen ward appellirt.

„Heiliger Sanct Veit,
Schick uns ein Scheit;
Heiliger Hans,
Ein recht ein lang’s;
Heiliger Sixt,
Ein recht ein dick’s;
Heiliger Florian,
Zünd’ unser Haus nit an“

In einem anderen Vers, der mit einem frommen Wunsche schließt, heißt es:

„Wir kommen vom Sanct Veit,
Gebt’s uns auch a Scheit,
Gebt’s uns auch a Steuer
An unserm Sunnwendfeuer;
Wer uns keine Steuer will geben,
Soll das nächste Jahr nimmer erleben.“

Diese Art des Sammelns, die in Oberbaiern landläufig war und bis nach Schwaben und Franken reichte, ist jetzt ebenso in Vergessenheit gekommen, wie die mannigfachen Zwecke und Beziehungen, welche früher dem Johannisfeuer zu Grunde lagen.

Die ältesten Spuren desselben weisen auf einen Zusammenhang mit der Hexenverbrennung hin, in manchem der erhaltenen [380] Verse werden die Hexen erwähnt, in manchen Gegenden wurde sogar eine Strohpuppe im Oster- oder im Sonnwendfeuer verbrannt. Das Beifußkraut, ein Zaubermittel, welches gegen alle Krankheiten helfen sollte, ward ebenfalls in’s St. Johannisfeuer geworfen und es trieben diesen Aberglauben „nicht allein die alten weiber, sondern auch vil hoher leut, die doch sich vor sehr weis und verständig halten“. So sagt ein altes Kräuterbuch aus dem Jahre 1687 und eine Menge von Geheimmitteln hängt in dieser Weise mit dem Johannisfeuer zusammen.

Sehr gebräuchlich war es, daß jeder der Anwesenden ein angebranntes Scheit mit forttrug, das auf dem Heerd des Hauses aufbewahrt oder noch in derselben Nacht auf den Flachsacker gesteckt wurde. Auch dem Sprung über das Feuer war eine besondere Bedeutung gegeben. So hoch einer springt, so hoch wächst sein Flachs in diesem Jahre.

Aus dem Flug der Scheibe aber wollte man wahrsagen.

Wie allenthalben, so hat sich insbesondere im baierischen Hochgebirge diese Bedeutung des Johannisfeuers abgestreift; die alte Uebung selber ging indessen nicht verloren. Obschon ihre eigentliche Heimath in dem Theile ist, den das Karwendelgebirg beherrscht, in Grün und Mittelwald, so glänzen doch auch im Osten vom Watzmann bis zur Benedictenwand am 24. Juni die Sonnwendfeuer. Unten im Thale ist es ein herrlicher Anblick und bis in weite Ferne sieht man die lange Reihe der lichten Punkte.

Nicht Jedermann faßt dieselben so auf wie eine nordische Dame, die einst am Starnberger See alles Ernstes zu mir sprach: „I, sehen Sie ’mal, da muß wohl im Gebirge ein Fackelzug für einen gestorbenen Studenten sein.“

Die Burschen im Gebirge, welche die Feuer anzünden, sehen es in der Regel mit Mißvergnügen, wenn Städter sich bei denselben einfinden. Sie wollen bei solchen volkstümlichen Gelegenheiten „unter sich“ sein, es sind da alle möglichen Rendezvous ausgemacht, wo man unliebsam stören könnte, und die Wirthsleute warnen nicht selten geradezu die Fremden vor einer Bergpartie an diesem Tage.

Ich selber habe die Sonnwendfeuer vor Jahren auf dem Wendelstein gesehen, der wenige Stunden vom Schliersee liegt und als „der Hort des baierischen Almensangs“ berühmt ist.

Eine große Gesellschaft von geistreichen Herren und fremden Damen kletterte gleichfalls empor und vielleicht ist auch der gütige Leser geneigt uns zur Sunnwend zu begleiten.

Das ist ein kühler wonniger Augenblick, wenn man nach Sonnenuntergang aus dem dichten Walde auf die Alpenmatte heraustritt, die schon thaufeucht vom Abend ist, wo das Vieh mit Glockengeläute zur Hütte heimkommt.

Nicht weit von der Alm, auf einem Felsenvorsprung, war der Holzstoß aufgerichtet; so ein rechtes Luginsland muß er haben. Ringsum herrscht rühriges Leben, denn das ist keine kleine Arbeit, solch einen Thurm zusammenzutragen. Das Holz, das in der Nähe der Hütten liegt, ward im Laufe der Jahre längst verbraucht, und so muß man tief in, den Wald hinein, um die morschen trockenen Aeste herauszuholen. Sieh nur, wie die Bursche schleppen; der Eine zieht einen halben Tannenbaum hinter sich, der Andere hat einen halben Centnerblock an den Bergstock gespießt; der Dritte hängt mit dem Beile über dem Abhange und fällt noch Aeste von den Latschen oder Krummholzkiefern, deren Harz so trefflich brennt und duftet.

Die Zeit der Dämmerung ist kurz auf den Bergen; durch das niedrige Alpengras strich der Nachtwind und kaum hörbar tönte das Gebetläuten vom Kirchlein am Birkenstein empor. Da begannen die Flammen zu knistern und zu leuchten, anfangs sacht, verstohlen, dann in wilder jubelnder Lohe! Weithin sprühten die Funken durch die klare Sternennacht, und auf allen Gipfeln tauchten die Feuer, die Sonnwendfeuer empor! Wie breit, wie dunkelschwarz die Massen der Berge waren! Jetzt erhob sich einer der Männer, eine kühne Gestalt mit offener Brust und hoher Stirne, der schwang den Federhut und trat bis an den Rand des Felsens. Und als sein erstes Jauchzen ertönte, da war’s, als hätte er der Welt da drunten ein Manifest verkündet, ein Manifest der Freiheit für ewige Zeiten. Hüben und drüben klangen die Grüße herüber, als sollten’s die flimmernden Sterne am Himmel hören.

Um das Feuer bildeten sich bald ganz reizende Gruppen und ich müßte den Pinsel statt der Feder führen, wenn ich sie wiedergeben wollte. Aus den zerstreuten Hütten waren die Sennerinnen heraufgestiegen und schäkerten mit den Burschen vor dein Feuer. Sie mochten wohl wissen, daß dasselbe nicht allein dem Heiligen da droben gelte und daß gar manchen von Jenen noch ein anderes Feuer, als das des St. Johannes, heraufgeführt. Mit spitzem Hut und losen Haaren standen sie da und wenn sie nicht die Hand in die Hüfte stemmten, dann lag dieselbe muthwillig auf den Schultern ihres Verehrers. Der aber zog bisweilen ein Scheit aus dem brennenden Holzstoß und wollte sie damit kosen, daß sie lachend das Weite suchten.

In kleiner Entfernung war die Gesellschaft von Herren und Damen gelagert, die auch das Sonnwendfeuer sehen wollten. Bunte Gestalten in bunter Tracht! Einige der Herren (welche einen Rheumatismus wünschten) gaukelten im Grase, andere lehnten an den langen Gebirgsstöcken, oder saßen neben den Mädchen auf den niedrigen Felsblöcken, die in der Halde zerstreut und von Alpenrosen überwuchert waren. „Hier möchte ich Hütten bauen,“ seufzte eine der älteren Damen, der man den Blaustrumpf selbst im Dunkeln ansah und die vor Entzücken ganz schlotterte, „mir eine und dem Moses eine – und die dritte müßte ich natürlich aufbewahren, wenn ich mich später etwa verheirathe.“

Suum cuique – aber merkwürdig bleibt es trotzdem, wie verschiedene Gedanken derselbe Gegenstand hervorruft, und der Satz ist unumstößlich wahr, daß der Mensch durch nichts sich so sehr zu erkennen giebt, wie durch die Art des Beschauens.

Es war mehr eine Art von Beschaulichkeit, in welche eines der jungen Mädchen versunken schien, das dort allein auf einem Felsstück lehnte. Um den Saum des Kleides rankte sich die grüne Kiefer empor; sie hatte die Hände im Schooß, und vielleicht bekümmerte Gedanken im Herzen. Ueber die aschblonden Haare fiel ein breiter Strohhut herunter mit einer dunkelrothen Blume. – Das war ein Bild, ein vollendetes Bild (wie Riedl in Rom es malt), wo Sonne und Nacht, wo Licht und Dunkelheit in einem Antlitz wohnen. Die Hälfte ihres Madonnengesichts war tief beschattet, nur die weichen Linien des Ovals glänzten im rothen Lichte. Manchmal bog sie das Haupt zurück, wie von geheimer Sehnsucht gezogen, dann leuchteten die Züge im vollem Wiederschein, und alle Pracht des Feuers strahlte zurück aus diesem Zauberspiegel eines Angesichts..

Wenn sie sich nur nicht regt, dacht’ ich in stiller Bewunderung – da kreischt ihr richtig schon die englische Gouvernante einen guten Rath entgegen. „Jenny, Miss Jenny, take care!“ rief sie entsetzt, denn es waren Funken auf das feine graue Kleid gestoben. Jenny fuhr zusammen – und fort war das schöne Bild. Beinahe hätte ich die Gouvernante gepackt und in’s Feuer geworfen, daß sie lebendig gebraten würde! Und es schien als hätte sie mir etwas von diesen guten Absichten angemerkt, denn durch ihre blaue Brille traf mich ein fataler Basiliskenblick.

Ein alter Doctor der Philosophie trieb zum Aufbruch und auch die ländliche Gruppe zerstreute sich allmählich, um von der Felsspitze die Alpenhütten zu erreichen. Auf dem kurzen Weg dorthin mischten sich auch die munteren Burschen unter die Gesellschaft, die sie durch ihre derben Witze und gegenseitige Mißverständnisse erheiterten. Die blaue Brillenschlange hütete ängstlich ihren schönen Pflegling und nannte jeden Bauern einen Gentleman, weil sie dachte: Noblesse oblige.

Nichtsdestoweniger ergriff einer der dreisten Gesellen plötzlich das schöne „Bild“ um die Taille und suchte ihr damit seine Verehrung begreiflich zu machen. Jenny lächelte liebenswürdig, als er sie mit einer Alpenrose auf die Hand schlug, und Jener sprach, nachdem er sichtlich mit dem Ausdruck gerungen: „Du bist das schönste Weibsbild auf Erden.“ Dann aber wandte er sich zu seinem Dirndl, das hinter den Beiden trollte, und sprach: „Gelt, Dirndl, da schaugst, so ein saubers G’frißei bringst halt Du doch nit z’wegen. Neben der da kommst Du schon raus wie a Gaiß neben an Gamserl!“

„Für an Bock is a Gais gut g’nug,“ erwiderte lachend das Dirndl. Die Gouvernante aber, die unter den Nachzüglern geblieben war, rief drohend vor: „Jenny, take care!

Die bunte Gesellschaft ward auf dem Heu in den Alpenhütten untergebracht, und bald war selbst die Brillenschlage im Segen des Herrn entschlafen.

Es mochte zwei Uhr sein, da schlich ich mich heimlich weg und ging hinaus an’s Sonnwendfeuer.

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Die Gartenlaube (1868) b 381.jpg

Das Sonnwendfeuer auf dem Wendelstein.
Nach der Natur aufgenommen von Ph. Sporrer.

[382] Wie unermeßlich lag jetzt diese Welt von Bergen und Wäldern da! Die Sterne waren noch leuchtender, der Bogen des Himmels noch weiter gespannt als zuerst. Jetzt erst war es die tiefe, volle Nacht, die alle Einzelheit verschlingt und nur die Riesenmassen, die meilenlangen Linien übrig läßt. Darum ist die Nacht so unheimlich großartig, darum ist der Tag so lieblich, weil er uns näher steht, indem er uns am Sonnenlicht das Kleine zeigt. Klar und groß lag hier die Welt und der Zusammenhang des Ganzen vor meiner Seele. In ihm allein ruht die Rettung des Einzellebens, in ihm allein wird das Räthsel des Ich gelöst, Darum sind es Stunden der Weihe, Feierstunden in einem Menschenleben, wo uns die Ahnung dieses Zusammenhangs, wo uns der Glaube an das Ganze erfaßt. Stumm stand ich da und sah die Sterne wandeln, und eine Stille lag rundum, die nimmer das Ohr, sondern nur noch die Seele wahrnimmt. Es war, als hörte ich den Flügelschlag der innersten Gedanken.