Die goldgelockte Anna

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Robert Burns
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Die goldgelockte Anna
Untertitel:
aus: Lieder und Balladen,
S. 59–60
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1790
Erscheinungsdatum: 1860
Verlag: A. Hofmann und Comp.
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer: Adolf Wilhelm Ernst von Winterfeld
Originaltitel: The Gowden Locks Of Anna
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google und commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[59]

 Die goldgelockte Anna.


Jüngst trank ich einen guten Wein,
     Es war ’ne halbe Kann’, ah! –
Jüngst schlummerte am Busen mein,
     Die goldgelockte Anna.

5
Der Jude im Egypterland,

     Verschlingend seinen Manna,
So hohe Wollust nie empfand,
     Als ich bei meiner Anna.

[60] Ihr Herrscher, nehmt den Ost und West,

10
     Vom Indus zur Savannah,

Denn ich behalte doch das Best’:
     Die Reize meiner Anna.
Dort neid’ ich nicht, daß Gott erbarm’!
     Die glänzende Sultana;

15
Ich liege selig in dem Arm,

     Der lieb’berauschten Anna.

Hinweg, du heller Sommertag!
     Hinweg, auch Du, Diana!
Das Sternenlicht ich nicht mehr mag,

20
     Denn schön’re Stern’ hat Anna.

Komm an, du rabenschwarze Nacht!
     Ich sing’ dir ein Hosiannah,
Du bist so ganz für mich gemacht,
     Für mich und meine Anna.