Do mā ſach

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Textdaten
Autor: Rumelant von Sachsen
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Titel: Do mā ſach
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aus: UB Heidelberg 415r
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Entstehungsdatum: 13. Jahrhundert
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Quelle: UB Heidelberg
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[415r]

Do mā ſach·
meiē dach·
bluͤte māger hande·
dc hat wādelvnge· ſiner liehten varwe genomē·
rifen gra·
ſach ich da·
beſtrout vf dē ſande·
da gedahte ich wīter kalt· nv wilt dv ab̾ komē·
dv haſt bottē vúr geſant·
die han ich vil wol erkant· mich frúſet·
wol im d̾ dē ſvm̾ ein vil reines wib erkúſet·
dē mag ſi dē wīt̾ lang an allē froͤidē frumē·

Reines wib·
ſvͤzer lib·
got dich hat geheret·
dv biſt aller creatúre ſchoneſt angeſiht·
an die fruht·
frowē zuht·
gottes gvͤte meret·
ſchoner bilde lieb̾ ſchepfenvnge enweis ich niht·
ane gotes himel her·
vf d̾ erde vn̄ in dē mer· in lúftē·
ſo enkan ſich niemā beſſer ǒgenweide gegúftē·
reinú clarú ſvͤzú luter wib deſ mā dir giht·

Wol in wol·
vꝛeudē vol·
hat ſi got gegoſſē·
dē vil w̾dē gebē man dc reine ſvͤze wib·
vf hoher bas·
ſchandē has·
ſi hāt ſich beſloſſen·
mit ir blāken armē dc ir wol geſtalt̾ lib·
iſt voꝛ ſchandē gar behvͤt·
wint̾ kalt ſie lútzel gv̊t v̾irret·
vō ir ivgende kraft· ir deke wilunt wart v̾irren·
ſi enlaz durh dc kalt niht ir zit v̾trip·