Evangelien-Postille (Wilhelm Löhe)

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Textdaten
Autor: Wilhelm Löhe
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Titel: Evangelien-Postille für die Sonn- und Festtage des Kirchenjahres.
Untertitel: Theil 1: Winter-Postille. Advent bis Pfingsten. – Theil 2: Sommer-Postille. Trinitatisfest bis zum siebenundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis.
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Herausgeber: Wilhelm Löhe
Auflage: 3. Auflage bzw. Ausgabe letzter Hand
Entstehungsdatum: 1840–1859
Erscheinungsdatum: 1859
Verlag: Samuel Gottlieb Liesching
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Erscheinungsort: Stuttgart
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Evangelien-Postille.
für
die Sonn- und Festtage
des Kirchenjahres.
Von
Wilhelm Löhe,
lutherischem Pfarrer.

Dritte, vermehrte Auflage

Erster Theil.
Die Winterpostille. Advent bis Pfingsten.

Stuttgart.
Verlag von Samuel Gottlieb Liesching.
1859.


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Winter-Postille.
Advent bis Pfingsten.


Von
Wilhelm Löhe,
lutherischem Pfarrer.
Dritte Auflage.

Stuttgart.
Verlag von Samuel Gottlieb Liesching.
1859.

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Schnellpressendruck von J. Kreuzer in Stuttgart.


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Herrn Profeßor Karl von Raumer
in Erlangen.


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Vorwort zur ersten Auflage.


 DIe nachfolgenden Vorträge sind von dem Verfaßer bis auf wenige Ausnahmen im Jahre 1840/47 gehalten worden, jedoch nicht gerade so, wie sie vorliegen. Der Verfaßer gehört zu denen, welche sich auf der Kanzel unabhängiger von ihrem Concepte bewegen. Gegenüber der wirklichen Versammlung bekommt sein im Concepte niedergelegter Stoff oft eine lebendigere und ansprechendere Gestalt, die sich nicht festhalten läßt. Vielleicht wären diese Postillenvorträge schon deshalb beßer ungedruckt geblieben, zumal sie ohne Ausnahme mit eilender Feder niedergeschrieben werden mußten und keinem einzigen der Fleiß zugewendet werden konnte, der sich gebührte und welchen sammt der dazu nöthigen Muße der Verfaßer sich und seiner Arbeit so ernstlich wünschte. Hätte er gleich anfangs den Eindruck gehabt, wie am Ende, er würde die Ermunterung einiger Freunde in den Wind geschlagen und diese, wie andere von ihm gehaltene Vorträge vergeßen haben. Nun ist es aber einmal so, und es wäre dem Verfaßer herzlich lieb, wenn Andere seine Leistung beßer als er ansehen und zum Segen ihrer Seele gebrauchen könnten. – Etwas Bestimmtes hat übrigens der Verfaßer gewollt, das kann er sagen, ohne noch dem Urtheil der Leser vorgreifen zu wollen. Er möchte gerne davon reden und würde es auch thun, wenn er nicht grade von den großen Mängeln seiner Arbeit überwogen wäre, so daß ihm Schweigen das bei weitem Passendste scheint. – Welch eine große Freude würde es ihm sein, wenn er seine Postille dem HErrn JEsus zu einem Opfer des Lobes und Dankes darbringen dürfte! Aber dazu ist sie zu gering. Doch will ich sie Ihm zu Füßen legen und warten, ob Seine Hand sie aufhebt und Sein Mund sie segnet. Was Ihm misfällt, verderbe; was Ihm gefällt, das grüne und blühe und trage Frucht nach dem Reichtum Seiner Gnade! Amen.

 Geschrieben am 20. Oktober 1847.


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Vorwort zur zweiten Auflage.


 DIese Postille erlebt nun eine zweite Auflage. Der Verfaßer hat sie vor dem erneuerten Abdruck durchgesehen und nicht wenige Stellen geändert, das heißt nach seiner Meinung: berichtigt, verbeßert und die schwerfällige Sprache etwas lichter und leichter zu machen gesucht. Im Ganzen mußte er aber alles laßen wie in der ersten Auflage. So ein Buch ist ein Stück Leben, das man fünf, sechs Jahre nachdem es geworden, laßen muß, wie es einmal gerathen ist. Wollte man es umgießen, es würde eine ganz andere Glocke werden. Mich dünkt, meine neue Glocke sollte volleren und tieferen Ton geben, aber eben darum laß ich die alte hängen und klingen, wie sie es vermag. Wer weiß auch, ob der Leser, der sich an den alten Ton gewöhnt hat, größeres Wohlgefallen an dem jüngeren Tone fände? Es erscheint also wesentlich dieselbe Postille wie vor fünf, sechs Jahren. Doch hat sie einige Ergänzungen bekommen. Die Winterpostille hat jetzt eine Passion zum Anhang und die Sommerpostille hat eine Predigt für das Evangelium vom siebenundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis, so wie im Anhang Predigten für Marien Lichtmeß, Verkündigung und Heimsuchung und für den Michaelistag. Es war der Wunsch und Rath einiger werthen Freunde, daß die neue Auflage in dem eben dargelegten Maße vervollständigt würde.

 Was ich mit Herausgabe dieser Postille gewollt, aber nicht erreicht habe, werde ich schicklicher an einem andern Ort erklären. Hier laß mich, lieber Leser, schweigen und dem HErrn, der barmherzig und gnädig ist und das Unvollkommene segnen kann, auch diesen neuen Abdruck meines armen Buches zu treuen Händen empfehlen.

Ihm sei Lob, Preis und Ehre! Amen.

 Geschrieben am 7. November 1853.


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Vorwort zur dritten Auflage.


 ALs mir der Verleger dieser Postille im Frühling des heurigen Jahres mittheilte, daß er eine neue Auflage derselben drucken zu laßen gedenke, wollte ich mich einer genauen Revision derselben unterziehen. Ich begann sie auch, bald aber ergab sich dasselbige Resultat, welches bereits in der Vorrede zur zweiten Auflage niedergelegt ist. Ein solches Buch gleicht einem Stück Leben, das, wenn es einmal zurückgelegt ist, mit allen seinen Fehlern und Gebrechen stehen bleiben muß und nicht mehr verändert werden kann. Daher blieb dem Verfaßer auch gar nichts übrig, als das Buch in der dritten Auflage wie in der zweiten unverändert, nur mit geringer Zugabe hinaus gehen zu laßen. Segne Gott ferner wie bisher, was Ihm daran wohlgefällt; was Ihm aber nicht gefällt, das misbillige und verwerfe die ganze Gemeinde, welche Recht und Pflicht hat, sich vor falschen Propheten zu hüten.

 Wenn der Verfaßer gegenwärtig eine Evangelienpostille verabfaßen würde, so würde er im Vergleich zu der hier vorliegenden in eschatologischen Einzelheiten hie und da eine bestimmtere, hie und da eine andere Sprache führen. Das Lesen der heiligen Propheten und der Offenbarung Johannis hat ihm den Satz der augsburgischen Confession im 17. Artikel, nach welchem nimmermehr „eitel Heilige, Fromme vor der Auferstehung der Todten ein weltlich Reich haben und alle Gottlosen vertilgen werden,“ vollkommen bestätigt; dagegen aber hat er die spiritualistische Deutung der Propheten und der Apokalypse, wie sie bei den lutherischen Theologen der früheren Jahrhunderte gewöhnlich ist, nicht haltbar gefunden. Daß zwar Antichristen genug vorhanden seien, aber der Mensch der Sünde, das Kind des Verderbens, der Widerwärtige, von welchem 2 Thess. 2, 3. 4 geredet wird, noch nicht offenbart ist; also auch die tausend Jahre, Offenb. 20, die nach der Tödtung des Antichristus beginnen müßen, noch nicht begonnen haben können, und wir also noch immer in derselben Wartezeit stehen, von der 2 Thess. 2, 3 geredet wird, scheint mir ganz plan und einfach. Der Antichrist kann, so viel wir sehen, jeden Tag erscheinen, und wenn er erscheint, beginnt das Ende, und der HErr wird kommen und thun, wie Er gesagt hat. Wir warten mit den Aposteln darauf alle Tage. Der Widerspruch, den manche rücksichtlich dieser Erwartung auf Grund der Pflicht erheben wollen, nach welcher wir Christum allezeit zur allgemeinen Auferstehung der Todten und zum jüngsten Gerichte erwarten sollen, verliert die Bedeutung vor dem Auge derjenigen, die alles in Erwägung ziehen, was geschrieben steht. Es gibt eine allgemeine Auferstehung und ein jüngstes Gericht, und jedes Wort, was davon geschrieben steht, bleibt wörtlich wahr. Aber auch andere Worte der heiligen Schrift von nicht minderer Klarheit als die, welche vom jüngsten Gerichte reden, sind und bleiben wahr, so wie sie geschrieben sind, vereinigen sich aber auch mit den ersteren| vollkommen, so wie nur erst der Sinn erweckt ist, die Vereinigung zu schauen. Die Kirche bleibt vor und nach dem Antichristus in der Erwartung ihres Bräutigams; vor und nachher mangelt es nicht an Leuten, die sicher dahin leben; wenn der HErr zur Tödtung des Antichristus und wenn Er zu Seiner letzten Offenbarung kommen wird, wird er bereitete und unbereitete Herzen finden. Wer alle Umstände der Weißagung und der Offenbarung erwägt, der wird am Dogma der lutherischen Kirche gar nichts zu ändern finden, nur wird er die Erwartung der Kirche vor und nach dem Antichristus zu unterscheiden haben und die tausend Jahre, Offenb. 20, nicht wie Luther und seine Nachfolger in diesem Stücke, in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft legen müßen. Geht es ihm dabei wie mir und anderen, daß er verlästert oder gar als ein Abfälliger excommunicirt wird; so mache er es wie ich, der ich die treue Meinung meiner Widersacher ehre, deshalb aber doch dem Lichte nicht untreu werde, welches Gott in eschatologischen Dingen uns, die wir näher am Ende leben, in größerem Maße geschenkt hat als vergangenen Jahrhunderten. Dabei fällt es Leuten, wie ich bin, am allerwenigsten ein, das Zeichen aller Schwärmer seit Montanus an die Stirne zu nehmen, alles und jedes in der Weißagung gewiß wißen und deuten zu wollen, Zeiten und Stunden zu bestimmen und immer aufs neue zu rufen: „Siehe nun leben wir in diesem, nun in jenem Stadium!“ Es kann wohl einmal kommen, daß auch die rechtgläubigen Lehrer in einem oder dem andern Punkte irren, die Schwärmer aber einem oder dem andern Worte Gottes näher stehen. Deshalb aber bleibt doch der Standpunkt getreuer Schriftmäßigkeit das Zeichen der Kirche und nicht der Schwärmer, und man tritt daher auch nicht auf die Seite der Schwärmer, obschon sie in einem oder dem andern Punkte Recht hätten. – Uebrigens möchte ich bei aller Ueberzeugung, die ich habe, doch alles denen nicht nachgeben, welche schnell sind mit Systemen, auf systematische Abrundung der eschatologischen Fragen dringen und, ehe sie wißen, was geschrieben steht, und verstanden haben, was der HErr spricht, schon für ihre menschlichen Lehrsysteme fürchten oder hoffen. Kommt Zeit, kommt Rath. Ob wir oder ob unsere Kinder zur völligeren Erkenntnis und Lehre kommen, das ist am Ende eins für die Wahrheit, die unaufhaltsam vorwärts geht, so wie auch für uns, die wir im Lichte der Ewigkeit dennoch erkennen werden, was uns hier fraglich und bedenklich war. –
.
 Mehrfach hat man mich gefragt, was ich denn eigentlich mit dieser Postille für einen besondern Zweck gehabt habe; das Vorwort zur ersten und zweiten Auflage rede von einem solchen besondern Zwecke. Da ich den Zweck nicht erreicht habe, so kann ich ihn mit wenigen Worten kürzlich sagen. Ein ausgezeichneter Knecht Gottes hatte es in einer seiner Schriften beklagt, daß unsere Zeit kein ascetisches Buch von bleibendem Werthe hervorzubringen vermöge. Er selbst hatte es versucht, den Vorwurf des Jahrhunderts in einem seiner Bücher abzuwenden.| Da aber der hochgelahrte Verfasser bei aller Vortrefflichkeit desjenigen, was er seinen Lesern bot, selbst zu sehr die Sprache des wissenschaftlichen Jahrhunderts unserer Kirche trug, so schien auch er nicht erreicht zu haben, was er wollte. Ich, obwohl kein Gelehrter, doch aber ein vieljähriger Pastor und Prediger, dabei immer beflißen, zugleich den Weisesten und den Einfältigen zu dienen, wollte nun auch meiner Gabe den Zeitgenossen darbieten, um entweder mit meinen Vorgängern die gleiche heilsame Demüthigung, für die ich mich allezeit bereit erkannte und erkenne, hinzunehmen oder denen, mit welchen ich in gleichen Kreisen zu leben habe, etwas darzubieten, was, keiner Schule unterthan als Einer, auch etwas länger leben und dienen könnte, als die vergänglichen Formen der Schule gestatten. – Meine Absicht war von der Art, daß sie beßer verschwiegen als geoffenbart wurde. Jetzt kann ich sie sagen, da ich bereits in der zweiten Vorrede erklärte, wie ich mein Buch habe beßern wollen und doch nicht können[,] das ist, wie ich meiner Absicht habe nachstreben wollen, ohne es zu vermögen.
Der HErr sei gnädig uns armen Sündern!

 Geschrieben am 17. September 1858.

Der Verfaßer. 


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Psalm 25.

01. Ein Psalm Davids.
 NAch Dir, HERR, verlanget mich.
02. Mein Gott, ich hoffe auf Dich.
 Laß mich nicht zu Schanden werden,
 Daß sich meine Feinde nicht freuen über mich.
03. Denn Keiner wird zu Schanden, der Dein harret;
 Aber zu Schande müßen sie werden, die losen Verächter.
04. HERR, zeige mir Deine Wege,
 Und lehre mich Deine Steige.
05. Leite mich in Deiner Wahrheit, und lehre mich;
 Denn Du bist der Gott, der mir hilft;
 Täglich harre ich Dein.
06. Gedenk, HERR, an Deine Barmherzigkeit, und an Deine Güte,
 Die von der Welt her gewesen ist.
07. Gedenk nicht der Sünde meiner Jugend, und meiner Uebertretung;
 Gedenk aber mein nach Deiner Barmherzigkeit um Deiner Güte willen.
08. Der HERR ist gut und fromm,
 Darum unterweiset Er die Sünder auf dem Wege;
09. Er leitet die Elenden recht,
 Und lehret die Elenden Seinen Weg.
10. Die Wege des HERRN sind eitel Güte und Wahrheit,
 Denen, die Seinen Bund und Zeugnis halten.
11. Um Deines Namens willen, HERR, sei gnädig meiner Missethat,
 Die da groß ist.
12. Wer ist der, der den HERRN fürchtet?
 Er wird ihn unterweisen den besten Weg.
13. Seine Seele wird im Guten wohnen,
 Und sein Same wird das Land besitzen.
14. Das Geheimnis des HERRN ist unter denen, die Ihn fürchten;
 Und Seinen Bund läßt Er sie wißen.
15. Meine Augen sehen stets zu dem HERRN,
 Denn Er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.
16. Wende Dich zu mir, und sei mir gnädig;
 Denn ich bin einsam und elend.
17. Die Angst meines Herzens ist groß;
 Führe mich aus meinen Nöthen.
18. Siehe an meinen Jammer und Elend,
 Und vergib mir meine Sünde.
19. Siehe, daß meiner Feinde so viel ist,
 Und haßen mich aus Frevel.
20. Bewahre meine Seele, und errette mich;
 Laß mich nicht zu Schanden werden,
 Denn ich traue auf Dich.
21. Schlecht und recht, das behüte mich,
 Denn ich harre Dein.
22. Gott, erlöse Israel,
 Aus aller seiner Noth.




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Evangelien-Postille.
für
die Sonn- und Festtage
des Kirchenjahres.
Von
Wilhelm Löhe,
lutherischem Pfarrer.

Dritte, vermehrte Auflage

Zweiter Theil.
Die Sommerpostille.
Trinitatisfest bis zum siebenundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis.

Stuttgart.
Verlag von Samuel Gottlieb Liesching.
1859.


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Sommer-Postille.
Trinitatisfest
bis zum siebenundzwanzigsten Sonntage
nach Trinitatis.


Von
Wilhelm Löhe,
lutherischem Pfarrer.
Dritte Auflage.

Stuttgart.
Verlag von Samuel Gottlieb Liesching.
1859.

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Schnellpressendruck von J. Kreuzer in Stuttgart.


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Herrn Landrath Baron Friedrich von Maltzan
in Rostock.


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Inhalts–Uebersicht
für die
Winterpostille
I. Predigten.
Seite
Am ersten Sonntage des Advents 001
Am zweiten Sonntage des Advents 006
Am dritten Sonntage des Advents 013
Am vierten Sonntage des Advents 021
Am ersten Weihnachtstage 028
Am zweiten Weihnachtstage 034
Am Sonntage nach Weihnachten 040
Am Neujahrstage, als am Beschneidungsfeste des HErrn 047
Am Sonntage nach dem Beschneidungsfeste des HErrn 052
Am Erscheinungsfeste 059
Am ersten Sonntage nach dem Erscheinungsfeste 066
Am zweiten Sonntage nach dem Erscheinungsfeste 073
Am dritten Sonntage nach dem Erscheinungsfeste 079
Am vierten Sonntage nach dem Erscheinungsfeste 087
Am fünften Sonntage nach dem Erscheinungsfeste 093
Am sechsten Sonntage nach dem Erscheinungsfeste 099
Am Sonntage Septuagesima 106
Am Sonntage Sexagesima 113
Am Sonntage Estomihi 120
Am Sonntage Invocavit 125
Am Sonntage Reminiscere 131
Am Sonntage Oculi 136
Am Sonntage Lätare 142
Am Sonntage Judica 148
Am Palmensonntage 154
Am grünen Donnerstage. Erste Predigt. 158
0    Zweite Predigt. 165
Am Charfreitage 171
Am Osterfeste. 177
Am zweiten Ostertage. 183
Am Sonntage Quasimodogeniti 189
Am Sonntage Misericordias Domini 195| .
Am Sonntage Jubilate 202
Am Sonntage Cantate 207
Am Sonntage Rogate 214
Am Himmelfahrtstage 221
Am Sonntage Exaudi 227
Am Pfingsttage 233
Am zweiten Pfingsttage 240




Advent bis Pfingsten.
S. 249–286.





01. Dem HErrn war all Sein Leiden vorausbewußt, und freiwillig gieng Er hinein 289
02. Christi Hoheit in Seinem Leiden 290
03. Die untergeordneten Persönlichkeiten in der Leidensgeschichte JEsu 291
04. Judä Vertrag 293
05. Das Testament 295
06. Der Kampf im Garten 297
07. Die Gefangennehmung 300
08. Der HErr vor dem geistlichem Gericht 301
09. Petri Verleugnung 304
10. Judas Ischarioth 306
11. JEsus vor dem weltlichen Gericht 308
12. Menschlicher Unbestand 311
13. Er wird gekreuzigt 313
14. Die letzten Worte JEsu 314
15.             317
16. Wirkungen des Todes JEsu 319
17. Begräbnis JEsu 322
00. Danksagung für die Leiden Christi 324



2. Sommerpostille.
I. Predigten.
Seite
Am Sonntage der allerheiligsten Dreieinigkeit 003
Am ersten Sonntage nach Trinitatis 011
Am zweiten Sonntage nach Trinitatis 017
Am dritten Sonntage nach Trinitatis 023| .
Am vierten Sonntage nach Trinitatis 029
Am fünften Sonntage nach Trinitatis 034
Am sechsten Sonntage nach Trinitatis 039
Am siebenten Sonntage nach Trinitatis 046
Am achten Sonntage nach Trinitatis 051
Am neunten Sonntage nach Trinitatis 057
Am zehnten Sonntage nach Trinitatis 062
Am eilften Sonntage nach Trinitatis 069
Am zwölften Sonntage nach Trinitatis 076
Am dreizehnten Sonntage nach Trinitatis 081
Am vierzehnten Sonntage nach Trinitatis 087
Am fünfzehnten Sonntage nach Trinitatis 092
Am sechszehnten Sonntage nach Trinitatis 098
Am siebzehnten Sonntage nach Trinitatis 103
Am achtzehnten Sonntage nach Trinitatis 109
Am neunzehnten Sonntage nach Trinitatis 116
Am zwanzigsten Sonntage nach Trinitatis 122
Am einundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis 128
Am zweiundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis 132
Am dreiundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis 137
Am vierundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis 142
Am fünfundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis 146
Am sechsundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis 150
Am siebenundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis 156


Kurze Vorträge für die nachbenannten kirchlichen Feste.
Am Tage Marien Reinigung 162
Am Tage der Verkündigung Marien 166
Am Tage Marien Heimsuchung 171
Am St. Michaelistage 175
Am Reformationsfeste 180
Am Kirchweihfest 184
Am Aerntefest 188



Trinitatisfest bis zum siebenundzwanzigsten Sonntage nach Trinitatis.
S. 195–215.


|  In demselben Verlage sind ferner nachstehende Schriften von
Wilhelm Löhe

erschienen und fortwährend durch alle Buchhandlungen zu erhalten:

Drei Bücher von der Kirche. Den Freunden der lutherischen Kirche zur Ueberlegung und Besprechung dargeboten. Zweiter Abdruck. Roy. 8°. 1845. 9 Bogen. Geh. 54 kr. – 171/2 Sgr.

Haus-, Schul- und Kirchenbuch für Christen des lutherischen Bekenntnisses. Erster Theil in sechs Abteilungen. Dritte Auflage. 1857. gr. 8. 221/4 Bogen. Geheftet, fl. 1. – 20 Sgr.

Die Abtheilungen einzeln unter den Titeln:
I. Enchiridion. Mit Worterklärungen. Dritte Auflage. Geheftet. 21/4 Bogen. 6 kr. – 20 Sgr. In Partieen billiger.
II. Fragen und Antworten zu dem kleinen Catechismus Luthers. Zweite Auflage. 5 Bogen. 15 kr. – 5 Sgr. In Partieen billiger.
III. Spruchkatechismus. Dr. Martin Luthers Enchiridion mit beweisenden Sprüchen des göttlichen Wortes. Geheftet. 53/4 Bogen. 18 kr. – 5 Sgr. (Partiepreis bei 25 Expl. 15 kr. – 41/3 Sgr.)
IV. Dr. Bartholomäi Rosini Fragstücke auf die hohen Festtage etc. Geh. 21/4 Bogen. 6 kr. – 21/3 Sgr.
V. Betbüchlein für Kinder. Geh. 23/4 Bogen. 6 kr. – 21/3 Sgr.
(Letzteres ist auch besonders in kleinem Format gedruckt und in verschiedenen Ausgaben zu 6–15 kr. 2–5 Sgr. zu erhalten.)
VI. Anhang. Vom Auswendiglernen von der Jugend bis ins Alter. 11/4 Bogen, – 6 kr. – 2 Sgr. (In Partieen billiger.)
Kurzer Unterricht von der Bibel oder der heiligen Schrift als dem Probierstein unsers Bekenntnisses und aller Lehre. 1 Bogen. 6 kr. – 2 Sgr. (In Partieen billiger.)

Epistel-Postille für die Sonn- und Festtage des Kirchenjahres. 1858. gr. 4. Geh. fl. 2. 48 kr. – 1 Thlr. 26 Sgr.

Der evangelische Geistliche. Dem nun folgenden Geschlechte evangelischer Geistlichen dargebracht. (Erstes Bändchen.) Zweiter Abdruck. 1852. 267 Seiten 8. Geh. fl. 1. 24 kr. – 24 Sgr.

Dasselbe. Zweites Bändchen. Ansichten aus den verschiedenen Arbeitsgebieten des geistlichen Amtes. 1858. Geheftet, fl. 1. 24 kr. – 24 Sgr.

Ein hieraus besonders gedruckter Abschnitt:
Von dem Einfluß der leiblichen Krankheiten auf das psychische Befinden des Kranken, sowie von der Anwendung geistlicher Mittel zur Hebung der daraus hervorgehenden Gefahr der Seele“ ist auch einzeln, zu dem Preise von 1/3 Thlr. – 30 kr. zu erhalten.

Von der weiblichen Einfalt. Vierte Auflage. Mit einem Anhange: Vom Schicklichen und Schönen im Verhalten. 1857. 8 Bogen. 32. Elegant cartonirt mit Goldschnitt. 40 kr. – 12 Sgr.

Vorschlag zur Vereinigung lutherischer Christen für apostolisches Leben. Sammt Entwurf eines Katechismus des apostolischen Lebens. Zweite vermehrte Auflage, 1857, 8 Bogen, kl. 8. Cartonirt 30 kr. – 10 Sgr. In Partieen 24 kr. – 8 Sgr.

Von dem göttlichen Worte als dem Lichte, welches zum Frieden führt. Vierte Auflage. 1858. 1 Bogen. Geheftet. 4 kr. – 11/3 Sgr. (Fünfzig Exemplare, direkt beim Verleger bestellt, fl. 2. 30 kr. – 1 Thlr. 20 Sgr.)