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Haan:Hermann Waldow

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Wilhelm Haan: Sächsisches Schriftsteller-Lexicon, Robert Schaefer’s Verlag, Leipzig 1875, S. 359.
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[359]

Privatus und Rentier zu Dresden,

geboren 1800 zu Stolp in Pommern als der Sohn des dasigen Apothekenbesitzers Waldow, erlernte die Pharmacie, studirte 1821 und 1822 in Berlin Naturwissenschaften und durchreiste sodann Deutschland, die Schweiz und Oberitalien. Im J. 1844 verkaufte er das väterliche Geschäft zu Stolp, welches er seit dem Tode seines Vaters fortgeführt hatte, und siedelte 1847 nach Dresden über, wo er, angezogen von dessen Kunstschätzen und Naturschönheiten, als Privatmann lebt.


Siona, religiöses Taschenbuch. Wien. 1837–50. Pfautsch u. V.

Die Pilgerfahrt. Gedicht. Dresden, 1852. Türk. 3 Bgn.

Herbstblüthen. Gedichte. Ebendas. 1852. 3. Aufl. 1858. 303 S. 1 Thlr.

Die Festtage des Lebens. 4 Bde. Ebendas. 1856. 633 S. 2 Thlr.

Schwanenlieder. Gedichte. Leipzig, 1864. Waldow. 259 S. 24 Ngr.

Die Nacht, der Morgen, der Mittag, das Märchen vom Fasse. Texte zu den von Julius Otto componirten Melodramen. Schleusingen, Glaser. 1½ Bgn.

Bausteine zu dem Tempel der Humanität. Dresden, 1874. Türk. 271 S. 1 Thlr. 5 Ngr.