Ir froͤit u͛ch

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Textdaten
Autor: Neidhart
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Titel: Ir froͤit u͛ch
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aus: Codex Manesse 280v
Herausgeber:
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Entstehungsdatum: zwischen 1305 bis 1340
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft: Cod. Pal. germ. 848. Große Heidelberger Liederhandschrift (Codex Manesse) Blatt 280v
Quelle: Codex Manesse 280v, Scan der UB Heidelberg
Kurzbeschreibung:
Weitere Quelle: Siegfried Beyschlag: Die Lieder Neidharts. Der Textbestand der Pergament-Handschriften und die Melodien. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1975, S. 382–384. ISBN 3-534-03592-5. Dort unter dem Kürzel „L 64“ verzeichnet.
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IR froͤit u͛ch ivnge vnd alte.
der meie mit gewalte.
den winder hat verdrvngen.
die blv̊men sint entsprvngen.
wie schone du͛ nahtegal.
vf dem rise.
ir svͤsse wise.
singet wunneklichen schal.

Der walt schone lǒbet.
min mv̊ter niht gelǒbet.
der mich mit einem se͛le.
sprach ein maget geile.
bvnde mir einen fůs.
zv̊ der linden.
mit den kinden.
vf den anger ich da mv̊s.

Das gehort ir mv̊ter.
ia swinge ich dir dc fůter.
mit dem schippfen vber den rugge.
dv vil kleine grasemvgge.
wa wilt dv huppen hin.
vs dem neste.
sitze vnd beste.
mit den ermel wider in.

Mv̊ter mit dem steken.
sol man iv die runzen reken.
die alten als ein svmber.
noch hu͛re sit ir tumber
danne ir von sprvnge vart.
ir sit tot.
vil kleiner not.
ist iv der ermel abe gezart.

Vf spranc si vil snelle.
dv tieuel vs der helle.
ich wil mich din gar verzihen.
dv wilt u͛bel gedihen.
mv̊ter ich lebe e doch
swie iv trǒme.
bi dem sǒme.
durch den ermel gat ein loch.