Junge Holländerinnen

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Textdaten
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Autor:
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Titel: Junge Holländerinnen
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 5, S. 84
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1897
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
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[84] Junge Holländerin. (Zu unserer Kunstbeilage.) Wer es noch nicht weiß, warum die Holländerinnen so fest an ihren eigenartigen Häubchen halten, der kann es auf dem hübschen Bild hier sehen. Wie kleidsam umschließen diese duftigen Spitzenwände das Gesicht und die lockigen Stirnhaare! Seitwärts biegen sich die Enden wieder hinauf bis beinahe zu der großen, dicken Schmucknadel, die das Ganze befestigt. Wenn sich nun das Gesicht des hübschen Mädchens uns voll zuwenden würde, so sähen wir rechts und links zwischen den rosigen Wangen und der Spitzenhaube die beiden Scheiben von Goldfiligran hervorleuchten, die das „Holländerhäubchen“ vor allen anderen Kopftrachten auszeichnen und im Verein mit der Granatkette, dem Spitzentuch und der blütenweißen Schürze ein so kleidsames Ganzes ausmachen. Man begreift die Frauen, die einer solchen Tracht treu bleiben, aber auch die Künstler, welche uns heute, in der Zeit neu erwachter Liebhaberei für holländische Kunst, die „schöne Holländerin“ so gern auf ihren Bildern zeigen!


☛      Hierzu Kunstbeilage III: „Junge Holländerin.“ von G. v. Hößlin.