Karstpartie (Kämpchen)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Heinrich Kämpchen
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Karstpartie
Untertitel:
aus: Was die Ruhr mir sang, S. 88
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1909
Verlag: Hansmann & Co.
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Bochum
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]

[88] Karstpartie.

Starr reckt der Karst sein graues Felsenhaupt
Hoch in den Aether, in den blauen Glast –
Kein Baum, kein Strauch, der ihm die Stirn umlaubt,
Und nur der Geier hält dort oben Rast. –

5
Hier ist Natur jedweden Schmucks beraubt

Und schleicht das Leben still und ohne Hast –
Ein Tag – wie lange währt’s, bis er entschwunden –
Und stumm und bleiern sickern die Sekunden.