MKL1888:Agraviādos

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Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Band 1 (1885), Seite 202
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Wikipedia-Artikel: Guerra de los Agraviados (span.)
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Agraviādos. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 1, Seite 202. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Agravi%C4%81dos (Version vom 23.02.2021)

[202] Agraviādos (span., „Beeinträchtigte, Mißvergnügte“), Name einer absolutistischen Partei in Spanien, die seit November 1826, zunächst aus Anlaß der portugiesischen Wirren, auftrat und von der apostolischen (päpstlichen) Partei insgeheim unterstützt wurde. Im August 1827 erhoben sich die A. zu offenem Aufstand. Sie forderten Herstellung des äußersten Absolutismus in Kirche und Staat, selbst die Inquisition. König Ferdinand VII. schritt energisch gegen sie ein: sie wurden in mehreren Gefechten versprengt und die Gefangenen teils zum Tode, teils zur Deportation verurteilt.