MKL1888:Robiou

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Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Robiou“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 19 (Supplement, 1892), Seite 772
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Wikipedia-Artikel: Félix Robiou (frz.)
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Robiou. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 19, Seite 772. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Robiou (Version vom 04.05.2021)

[772] Robiou (spr.-iū), Félix, franz. Altertumsforscher und Historiker, geb. 1818 zu Rennes, studierte erst Philologie, dann Naturwissenschaften, trat 1840 in die Normalschule ein, erwarb 1852 die Doktorwürde und war bis 1864 Lehrer an verschiedenen Lyceen, zuletzt in Pontivy (Morbihan). 1870 wurde er zum Professor in Straßburg und nach dem Kriege zum Hilfsdirektor und Professor der griechischen Altertümer an der École des hautes études ernannt. Nachdem er 1874–75 Professor an der Fakultät in Nancy gewesen, wurde er in gleicher Eigenschaft in seine Vaterstadt Rennes versetzt. Seit 1882 ist er Mitglied der Akademie der Inschriften. Unter seinen zahlreichen Schriften sind hervorzuheben: „Histoire des Gaulois d’Orient“ (1866); „Croyances de l’Égypte à l’époque des Pyramides“ (1869); „Économie politique, administration et législation de l’Égypte sous les Lagides“ (1876); „Les institutions de la Grèce antique“ (2. Aufl. 1890); „Les institutions de l’ancienne Rome“ (mit Delaunay, 1884–87, 3 Bde.).