MKL1888:Sa

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Sa“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 14 (1889), Seite 110
Wikisource-logo.svg

Wikisource-Seite: [[{{{Wikisource}}}]]

Wikipedia-logo-v2.svg
Wikipedia-Artikel: Say (Niger)
Wiktionary small.svg
Wiktionary-Eintrag:
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Indexseite
Empfohlene Zitierweise
Sa. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 14, Seite 110. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Sa (Version vom 08.04.2021)

[110] Sa (Sai), Stadt im westlichen Sudân, am linken Ufer des mittlern Niger, der äußerste Punkt der von den Engländern an beiden Ufern des Flusses beanspruchten Interessensphäre, wichtig als Station einer vielbegangenen Karawanenstraße zwischen Gando und Sokoto einerseits und Timbuktu anderseits, welche den Niger in 12–13 m langen ausgehöhlten Baumstämmen überschreitet. Die Stadt, welche sich 2–3 km am Flußufer hinzieht, besteht aus mehreren Flecken, unter deren Binsen- und Mattenhütten nur die Wohnung des Gouverneurs, des Herrschers von Gando, den Namen Haus verdient. Durch einen Vertrag zwischen dem Sultan von Gando und der National African Company ist letzterer gegen eine jährliche Zahlung auf beiden Ufern des Niger von Lokodscha bis oberhalb Sa das ausschließliche Monopol des Handels zugestanden worden.