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MKL1888:Digardschi

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Digardschi“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Digardschi“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 4 (1886), Seite 969
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Digardschi. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 4, Seite 969. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Digardschi (Version vom 08.11.2025)

[969] Digardschi (Dschigatzi, Schigatze), Hauptort des südwestlichen Tibet, am Penanangfluß, in 3352 m Höhe, unter 29°17′ nördl. Br. und 88°40′ östl. L. v. Gr., 126 km westlich von Lhassa gelegen. Der Ort ist amphitheatralisch gebaut, mit meist zweistöckigen, braunroten Häusern, und enthält das Kloster Gedur Grab, eine Stiftung des ersten Dalai Lama (1445). In der Nähe ist das berühmte Kloster Taschi Lhunpo (s. d.), der Sitz des zweithöchsten buddhistischen Würdenträgers.