MKL1888:Glagolītika

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Vorheriger
Gläfe
Nächster
Glairin
Wikisource-logo.svg

Wikisource-Seite: Schrift

Tango style Wikipedia Icon.svg
Wikipedia-Artikel: Glagolitische Schrift
Wiktionary small.svg
Wiktionary-Eintrag:
Seite mit dem Stichwort „Glagolītika“ in Meyers Konversations-Lexikon

Originalseite(n)
378

korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Empfohlene Zitierweise
Glagolītika. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1888–1889, Bd. 7, S. 378. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=MKL1888:Glagol%C4%ABtika&oldid=- (Version vom 12.10.2014)

Glagolītika (hieronymenische Schrift), eine der beiden alten slawischen Schriftarten, wurde von dem dalmatischen Priester Hieronymus im 13. Jahrh. zur Niederschrift der altslawischen Kirchenbücher angewandt, ist aber in der Folge durch die besser ausgebildete Cyrillika (s. d.) fast ganz verdrängt worden. Beide Schriftarten stammen wahrscheinlich vom griechischen Alphabet ab und haben dasselbe nur in verschiedener Weise modifiziert. Vgl. Slawische Sprachen.