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MKL1888:Horawitz

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Horawitz“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Horawitz“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 19 (Supplement, 1892), Seite 461
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Horawitz. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 19, Seite 461. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Horawitz (Version vom 10.11.2025)

[461] Horawitz, Adalbert, Historiker, geb. 23. Jan. 1840 zu Lodi in der Lombardei als Sohn eines österreichischen Militärarztes, studierte Philologie in Wien, wirkte daselbst bis 1886 als Geschichtslehrer an mehreren Gymnasien, daneben als Privatdozent der Geschichte an der Universität und an der Kunstakademie, wurde Mitglied der Akademie der Wissenschaften und starb 6. Nov. 1888 in Döbling. H. widmete sich besonders der Erforschung des Humanismus in Deutschland. Er schrieb: „Beatus Rhenanus, eine Biographie“ (Wien 1872); „Des Beatus Rhenanus litterarische Thätigkeit“ (das. 1872–1873); „Kaspar Bruschius“ (Leipz. 1874); „Erasmiana“ (1878–85), Vorarbeiten zu einer unvollendet gebliebenen größern Biographie; „Griechische Studien“ (Berl. 1883); „Der Humanismus in Wien“ (das. 1883) u. a. Mit Hartfelder gab er den „Briefwechsel des Beatus Rhenanus“ (Leipz. 1886) heraus.