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MKL1888:Kapparideen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Kapparideen“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Kapparideen“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 9 (1887), Seite 493
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Kapparideen. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 9, Seite 493. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Kapparideen (Version vom 12.09.2025)

[493] Kapparideen (Kapernsträucher), dikotyle, etwa 350 Arten umfassende Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Rhöadinen, zunächst mit den Kruciferen verwandt, von denselben durch vier bis viele Staubgefäße und den gestielten Fruchtknoten verschieden. Vgl. Baillon, Histoire des plantes, Bd. 6. Die K. sind in den tropischen und subtropischen Zonen vorzugsweise Amerikas und Afrikas zu Hause; sie zeichnen sich, wie die Kreuzblütler, durch scharfe Stoffe aus, wegen deren manche in ihrem Vaterland als Heilmittel dienen. Am wichtigsten ist der Kapernstrauch (s. Capparis).