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MKL1888:Sondershausen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Sondershausen“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Sondershausen“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 15 (1889), Seite 26
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Sondershausen. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 15, Seite 26. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Sondershausen (Version vom 12.07.2025)

[26] Sondershausen, Haupt- und Residenzstadt des Fürstentums Schwarzburg-S., in der sogen. Unterherrschaft, am Fuß der Hainleite, an der Wipper und der Linie Nordhausen-Erfurt der Preußischen Staatsbahn, hat 3 Kirchen, ein ansehnliches Residenzschloß

Wappen von Sondershausen.

mit Antiquitäten- und Naturaliensammlung und schönem Garten, ein Gymnasium, eine Realschule, ein Schullehrerseminar, ein Konservatorium, ein Theater, ein Zeughaus, ein Landeskrankenhaus, Nadelfabrikation, 2 Dampfziegeleien, eine Dampfschneidemühle und (1885) 6336 meist evang. Ein- wohner. S. ist Siz der obersten Landesbehörden, eines Landratsamtes und eines Amtsgerichts. Vor der Stadt liegt das Loh, ein Vergnügungsort, und unweit von S. auf der Hainleite das Jagdschloß Possen (s. d.).stehen