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MKL1888:Windsheim

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Windsheim“ in Meyers Konversations-Lexikon
Seite mit dem Stichwort „Windsheim“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 16 (1890), Seite 674
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Windsheim. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 16, Seite 674. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Windsheim (Version vom 07.07.2025)

[674] Windsheim, Stadt im bayr. Regierungsbezirk Mittelfranken, Bezirksamt Uffenheim, an der Aisch und der Linie Neustadt a. A.-W. der Bayrischen Staatsbahn, 327 m ü. M., hat 3 Kirchen (darunter die schöne und große Hauptkirche), eine Lateinschule (früher Gymnasium), ein reiches Hospital, ein schönes Rathaus, ein Amtsgericht, Gipsfabrikation, starke Bierbrauerei, Getreide-, Hopfen- und Weinbau und (1885) 3563 meist evang. Einwohner. – Der Ort kommt schon 823 in Urkunden vor, erhielt unter den sächsischen Kaisern Stadtrecht und 1295 eigne Gerichtsbarkeit. Wiederholte Verpfändungen seitens der deutschen Könige bewirkten, daß W. erst 1360 Reichsstadt wurde. Es nahm 1521 die Reformation an, kam 1802 an Bayern, 1804 an Preußen, stand 1806–10 unter französischer Herrschaft und fiel 1810 an Bayern zurück.