Octoberlied

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
>>>
Autor: Theodor Storm
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Octoberlied
Untertitel:
aus: Sommergeschichten und Lieder, S. 1–2
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum: 1849
Erscheinungsdatum: 1851
Verlag: Duncker
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons und Google
Kurzbeschreibung: Gedicht
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[1]
Als Prolog.




Octoberlied.




Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden;
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden.

5
Und geht es draußen noch so toll,

Unchristlich oder christlich
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

Und wimmert auch einmal das Herz, –

10
Stoß an, und laß es klingen!

Wir wissen’s doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.

[2]

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!

15
Wir wollen uns den grauen Tag

Vergolden, ja vergolden.

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,

20
Es steht die Welt in Veilchen.


Die blauen Tage brechen an;
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen!