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Ostereier für Buchhändler (1863)

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Textdaten
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Autor: Eduard Wengler
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Titel: Ostereier für Buchhändler
Untertitel: mit Salz, Pfeffer, Essig oder Senf zu verspeisen im Jahre 1863
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Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1863
Verlag: Wengler
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Bayerische Staatsbibliothek
Kurzbeschreibung:
Siehe Albert Rottner: Die kaufmännische Ausbildung des Buchhändlers, in: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, SLUB Dresden, 10. Oktober 1859, S. 1990 ff.; Band 2: MDZ München, 1864
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[1]
Ostereier
für
Buchhändler.
Mit
Salz, Pfeffer, Essig oder Senf
zu
verspeisen im Jahre 1863.




Herausgegeben
am
16. März, Morgens 10 Uhr 5 Minuten.




Leipzig.
Verlag von E. Wengler.
1863.
[3]
Warum das Buch gerade „Ostereier“ heißt.
Ein Ersatz des Vorworts.

Eine gute Vorrede, schafft öfters eine üble Nachrede und um dieses zu vermeiden, lassen wir die Vorrede fallen und fallen dagegen über den Titel her.

Ostereier ist als Titel durch Ch. Schmidt im Buchhandel beliebt und bekannt; Ostereier werden zur Zeit von Ostern nicht verschmäht, wenn’s eben keine faulen Eier sind. Obgleich nun, laut Börsenblatt, Manches in unserem Staate faul sein soll, so bieten wir doch frische Eier aus. Jeder mag dazu nach Geschmack Pfeffer, Salz, Essig oder Senf nehmen, welche Ingredienzen in natura beizugeben wir außer Stande waren, wir auch nicht die Absicht hatten, die Speise zu verpfeffern, oder zu versalzen. Ob Mancher auch „Windeier“ unter diesen buchhändlerischen Ostereiern [4] finden wird, wagen wir nicht zu hoffen oder zu fürchten, glauben aber schon, daß gewisse Personen überhaupt keinen Geschmack an dieser Eierspeise haben werden.

Die Geschmäcke sind verschieden und damit getrösten wir uns schließlich vollständig.

Ganz weich gekocht und ausgeschält
Sind diese Eier nicht,
Und wem ein guter Magen fehlt,
Genieße sie drum nicht.
Ob faule Eier drunter sind?
That Mancher fragen mich –
Ich glaub’ es nicht, mein liebes Kind,
Komm, überzeuge Dich.




Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, 10. April 1863, No. 42, S. 763

SLUB Dresden:

Unter dem Titel „Ostereier für Buchhändler. Mit Salz, Pfeffer, Essig oder Senf zu verspeisen im Jahre 1863“ (Preis 5 Ngr.) hat Hr. Wengler soeben wieder Skizzen aus dem Buchhandel (Der Verleger an den AutorTafellied zur O.-M. 1863Herzensergießungen eines BuchhändlersHerrn Theodor Faulhaber’s Firma: Literarisch-artistisch-geographisch-musikalisches Verlags- und Sortiments-Comptoir in Hessel, erster MeßbesuchSonntags-Unruhe und Sonntags-Caffee des PrincipalsSendschreiben an Herrn Albert RottnerDie lang-en und daher langweiligen Firmen – [Gedankenspäne –] ABC-buch für die Zöglinge der Buchhändler-LehranstaltTafellied zur Feier des 100jährigen Bestehens der Krankenkasse der Buchhändlermarkthelfer am 18. Januar 1863Noch Etwas für Herrn Rottner) erscheinen lassen, welche neben vielem Belustigenden dem Leser auch mancherlei Nützliches und Beachtenswerthes bieten.