RE:Châtelet, Le

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S III (1918), Sp. 244
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Châtelet, Le – heißt heute (mit einem auf Castellum zurückgehenden Namen) eine Berghöhe über der Marne bei Fontaines (Dép. Haute-Marne), zwischen St. Dizier und Joinville, wo zur Zeit der Römerherrschaft, im Bereich der Volksgemeinde der Leuker, eine Ortschaft (kein Kastell) lag. Hirschfeld CIL XIII 1, 2 p. 706–707 (unter den Inschriften sind besonders beachtenswert das einem sonst nicht bekannten einheimischen, gallischen Gott Ouniorix geweihte Bronzetäfelchen CIL XIII 4651, Holder Altcelt. Sprachschatz II 891, und die neben gewölbten unterirdischen Anlagen einer Wasserleitung gefundene Steininschrift 4659). Espérandieu Recueil général des bas-reliefs, statues et bustes de la Gaule rom. VI, der die Bildwerke veröffentlichen soll (vgl. Bd. IA S. 1138 Nr. 32), ist noch nicht erschienen. Die Ansiedlung auf der Höhe scheint bereits in vorrömischer Zeit entstanden zu sein.