RE:Choliatai

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,2 (1899), Sp. 2368
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Choliatai, ein den Türken unterworfenes Volk am Unterlauf des Oxos oder Oëch (mpers. Vehrôt), demnach in Chorasmia; Menander Prot. frg. 20. 21 im J. 568. In den russischen Chroniken heisst das kaspische Meer Chwaliskoje morje, nach dem Volke der Chwalisy, d. i. der Chwaresmier; npers. chwâd, chwâr ,Futter‘ bildet die Basis. Nach Qodâma hiess übrigens auch eine türkische Herrschaft an der Zarâfšânbeuge nördlich von Buchârâ Kûl, d. i. türk. qol, qul ,Seite, Heeresflügel‘.

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 295
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[295]

S. 2368, 18 zum Art. Choliatai:

Marquart Êrânšahr n. d. Geogr. d. Ps.-Mos. Xoren. (= Abh. d. Gött. Ges. d. Wiss. III 2) 252ff. combiniert die Ch. mit den bei den arabischen Geographen genannten Chalaģ (oder Cholaģ) in Afghanistan, einer Abzweigung eines sehr alten türkischen Volkes, das schon Mitte des 6. Jhdts. bei den Syrern als Cholas zu belegen ist.