RE:Cura 4

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 1773
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4) Dichterische Personifikation der Sorge; ultrices curae lagern mit andern Schreckgestalten am Eingang zum Orcus (Verg. Aen. VI 274; vgl. Sil. Ital. XIII 583); der Gedanke des Horaz (c. II 16, 22. III 1, 40), dass die C. des Menschen ständige Begleiterin sei, findet eine sinnige Erklärung in der schönen Fabel Hygins (fab. 220; vgl. Herder Das Kind der Sorge und Bernays Gesamm. Abhandl. II 316): C. bildete einst aus Erde eine menschliche Gestalt, der Iuppiter auf ihre Bitten Leben einhauchte, unter der Bedingung, dass das Geschöpf nach ihm benannt werde, dasselbe verlangte die Erde, weil von ihr der Stoff genommen sei. Saturn entschied als Richter, der Name des Geschöpfes solle homo lauten, da es aus Erde (humus) gebildet sei, Iuppiter solle seinen Leib nach dem Tode erhalten, cura aber solle den Menschen während seines ganzen Lebens besitzen. Ob die Widmung Coerae pocolo(m) (CIL I 45) der C. gilt (Mommsen zur angef. Inschrift), bleibt unsicher (Wilmanns Inscr. lat. 2827 d).

[Aust.]

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 332
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S. 1773, 26 zum Art. Cura Nr. 4:

Die von Aust angeführte Inschrift CIL I 45 jetzt CIL XI 6708, 4 Coira pocolo. Die Lesart steht nicht ganz fest, aber Coerae ist schlecht bezeugt (vgl. die Anm.).

[Ihm.]