RE:Kapros 3

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band X,2 (1919), Sp. 1921–1922
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3) Kapros, Sohn des Pythagoras aus Elis, siegte in der Ol. 142 (212 v. Chr.) zum ersten Male im Ringkampf und Pankration an einem und demselben Tage; er wurde daher als erster herakleischer Doppelsieger bezeichnet und hieß als solcher παράδοξος oder παραδοξονίκης, vgl. Paus. V 21, 10. VI 15, 4. 5. 10. 16, 1. Iul. Afr. bei Euseb. Chron. I 209/10 (Armen. Übersetzung S. 98 Karst). Suid. s. Κλειτόμαχος; dazu Luc. ver. hist. II 2, 22 (hier Κᾶρος genannt). Furtwängler (Olympia IV 11ff.) glaubt, daß der ebd. Taf. III veröffentlichte Fuß von einer der beiden bei Paus. VI 15. 10 erwähnten Siegerstatuen des K. herrühre.

Literatur: Kindscher in Jahn-Klotz Archiv für Philol. und Pädagogik XI 392ff. J. Rutgers Iul. Africani Ὀλυμπιάδων ἀναγραφή 73. H. Förster Die Sieger in den Olymp. Spielen [1922] II 9 nr. 474. 475. Robert Herm. XXXV 153. Jüthner Philostratos über Gymnastik 61. 190.