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RE:Andematunnum

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Hauptstadt der keltischen Lingones
Band I,2 (1894) Sp. 2122
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Max Ihm: Andematunnum. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band I,2 (1894), Sp. 2122, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Andematunnum

Andematunnum, Hauptstadt der Lingones, Ptolem. II 9, 9: Λόγγονες (lies Λίγγονες) ὧν πόλις Ἀνδομάτουννον. Doch die Lesart Andematunnum scheint vorzuziehen (vgl. Ande-thanna und andere mit der gleichen Partikel zusammengesetzte gallische Namen; Bacmeister Keltische Briefe 109). Im Itin. Ant. bieten die Hss. (385 und 386) meist Andemantunno (ebenso die Tab. Peut.). Abgekürzt And. auf einigen Meilensteinen, Gruter 153, 5. Lejay Inscr. antiques de la Côte d’Or nr. 146. 249 (vgl. Holder Altkelt. Sprachsch. s. Andematunnum). In späterer Zeit heisst die Stadt, das heutige Langres, Lingones (Eutrop. IX 23) und civitas Lingonum (Not. Gall. I 5). Vgl. auch Desjardins Table de Peutinger p. 19.

[Ihm. ]

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S III (1918) Sp. 99
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Max Ihm: Andematunnum. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band S III (1918), Sp. 99, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Andematunnum
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S. 2122 zum Art. Andema(n)tunnum:

Holder Altcelt. Sprachsch. (I 144f.). III 614f. Hirschfeld im CIL XIII 2, 1 p. 107ff. mit Add. 4 (1916) p. 75f. Espérandieu Recueil IV (1911) p. 266ff. Kiepert FOA XXV Glm. Der heutige Name der Stadt Langres, früher auch Lengres geschrieben, geht zurück auf Lingonas (oder Lingonis) vom Namen des Stammes der Lingones, deren Hauptort sie war, s. Lingones.

[Keune. ]
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Band R (1980) Sp. 27
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Andematunnum

Hauptstadt der kelt. Lingones. (L) S III.