RE:Aretas 8

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 675
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8) Fürst der Saracenen. Sein Streit mit Alamundarus ist eine Veranlassung zu dem griechisch-persischen Kriege von 540 (Proc. Pers. II 1 p. 154ff.). Die Fehde zwischen den beiden Häuptlingen setzte sich noch im J. 545 fort (Proc. Pers. II 28 p. 281 B., vgl. Malal. p. 434f. Proc. ἀνέκδ. 2 p. 23). Er wird auch Patricius genannt (Theophan. p. 371 B.).

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 126
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8) Aretas, arabisch al-Ḥārith ibn Gabala, der erste sicher nachweisbare und zugleich der hervorragendste Fürst der Ghassaniden in Syrien; er steht auch im Andenken der Araber gross da. Der jahrelange Krieg mit Alamundaros fand seinen Abschluss im J. 554 durch die Schlacht bei al-Ḥijār, in der Alamundaros fiel; vgl. dazu Nachtr. zum Art. Alamundaros in diesem Suppl. A. starb 569–570, hat also wenigstens 40 Jahre als Oberphylarch – 529 erhielt er den Titel πατρίκιος καὶ φύλαρχος – regiert. Über ihn vgl. Nöldeke Die Ghassan. Fürsten 10–23. Rothstein Laḫmiden v. Hīra 70. 81. 96ff. 103. Müller D. Islam I 15–16.