RE:Astakides 2

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,2 (1896), Sp. 2861
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2) Angeblicher kretischer Hirt, den Kallimachos ep. 22 feiert: Ἀστακίδην τὸν Κρῆτα τὸν αἰπόλον ἥρπασε Νύμφη ἐξ ὄρεος, καὶ νῦν ἱερὸς Ἀστακίδης. οὐκέτι Δικταίῃσιν ὑπὸ δρυσίν, οὐκέτι Δάψνιν, ποιμένες, Ἀστακίδην δ’ αἰὲν ἀεισόμεθα. Da der Dichter sich mit zu den ‚Hirten‘ einrechnet, so kann schwerlich an wirkliche Hirten gedacht werden, und der Gedanke an den Verband der koischen βουκόλοι Theokrits und seiner Genossen liegt nahe. Ist das richtig, so muss in A. ein Dichter dieses Kreises gesucht werden. Nun wissen wir, dass Dosiades aus Kreta (s. d.) die Daphnissage behandelt hat (Theokr. VII 73, wo zu dem Liede des Tityros-Alexandros die kretische Version des Lykidas-Dosiades zu denken ist, wie zu dem bienengenährten Hirten 78 der Kreter Komatas 83 als das Gegenspiel erscheint; vgl. noch Schol. 73 p. 272 Akr. und Ovid. met. IV 276); also wird man in ihm den A. vermuten dürfen. Den Sachverhalt hat geahnt O. Ribbeck Preuss. Jahrb. XXXII (1873) 79, auseinandergesetzt Reitzenstein Epigramm u. Skolion, Giessen 1893, 254f. (nicht ganz richtig).

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 155
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