RE:Carniola

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,2 (1899), Sp. 1600
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Carniola. Carnium civitas Carniolae sive Carnich, Geogr. Rav. p. 221, 17; die heutige Krainburg an der Sawe. Carnia, das Land der keltischen Carni (s. d.), zur Langobardenzeit Carniola genannt, erscheint nach der Völkerwanderung auf der Nordseite der Alpis Iulia oder des iugum Carnium und auf den Oberlauf des Savos bis zum Corcoras (s. Corca) beschränkt, und C. wurde der Vorort. Der keltische Name verblieb auch nach der Einwanderung der Slowenen in der diesen angepassten Form Kranj ,Krain‘; die bayrisch-deutsche Form Creina, Chreina-marcha erscheint in Urkunden seit 950. Die Stationen des Geogr. Rav. gehören jedoch der antiken Nomenclatur an; vgl. Barneum.

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
Band S XII (1970), Sp. [S_XII 1569]–[S_XII 1575]
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     S. 1600 zum Art. Carniola (Carneola):

Anon. Ravenn. IV 21 (Pinder-Parthey). Item iuxta ipsam Valeriam ponitur patria quae dicitur Carneloa, quae et Alpes Iuliana antiquitus dicebatur, etc. etc.