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RE:Horta

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Municipium am rechten Tiberufer in Etrurien, heute Orte
Band VIII,2 (1913) Sp. 2464–2465
Scan: 2464–2465, OCR
Register VIII,2 Register hi
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Zitierempfehlung
Jakob Weiss: Horta. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band VIII,2 (1913), Sp. 2464–2465, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Horta

Horta (Hortanum Plin. III 52, der im augusteischen Katalog wohl Hortani vorfand, Hortas Paul. hist. Lang. IV 8. Lib. Pont. LXI. LXVI, Ortas Rav. IV 33. Lib. Pont. XCIII, Orta CIL VI 2880 (= 32522) II 9. Guido 38), heute Orte, lag am rechten Tiberufer in Etrurien (Plin. a. O.), war Municipium (CIL VIII 4249) und der Stella- [2465] tina zugewiesen, Kubitschek Imp. Rom. tributim discr. 85. Die spärlichen Nachrichten über die Geschicke der Stadt setzen erst im 6. Jhdt. ein. Belisar hat in via Flamminea iuxta civitatem Hortas (ungenaue Angabe; die Flaminia überschreitet bereits bei Ocriculum den Tiber) ein monasterium sancti Iuvenalis (Heiliger von Narni) gegründet (Lib. Pont. LXI mit Anmerkung Duchesne's). Am Ende des Jahrhunderts ist der Ort bereits Streitobjekt zwischen den Langobarden und den Byzantinern, Paul. hist. Langob. IV 8. Lib. Pontif. LXVI, vgl. Hartmann Gesch. Italiens im Mittelalter II 104f. Sonstige Erwähnungen: Vergil. Aen. VII 716. CIL VIII 4194. Die wenigen Inschriften sind veröffentlicht CIL XI 3057–3072. Not. d. Scavi 1907, 434.

[Weiss. ]