RE:Iulis 1

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band X,1 (1918), Sp. 104
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Iulis (ἡ Ἰουλίς [ῑ]). 1) Name einer Quelle auf der Kykladeninsel Keos, nach der die gleichnamige Stadt (s. Nr. 2), die eine Zeitlang die bedeutendste auf der Insel war, genannt worden sein soll, Steph. Byz. Der Name wird in Pape-Benselers Wörterb. der griech. Eigennamen³ 558 b mit ,Vollborn‘ übersetzt (von εἰλύω = dränge?). A. Miliarakis zählt Ἄνδρος Κέως 210f. eine Reihe von Quellen auf, die an der Stätte der alten Stadt I. (jetzt Keos oder Tsiá oder bloß Chora) auf der Insel Keos sich befinden. Welche von ihnen (ob die Τρία Πηγάδια oder die große Zisterne in der alten Höhle, in der sich Wasserverteilungsrinnen aus dem Altertum finden, oder die bei Ἄστρα Ἑλληνικά oder die bei den alten Menniggruben) die Quelle I. ist, kann nicht entschieden werden. Über eine Quelle auf der Insel Keos, die in der Literatur erwähnt wird, IG XII 5 nr. 1480 und s. den Art. Keos.