RE:Nummius 19

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XVII,2 (1937), Sp. [1937 1414]–[1937 1415]
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19) Nummia Varia, clarissima femina, setzte [1415] einer Freigelassenen in Camusium die Grabschrift CIL IX 395. Dieselbe Dame wird in zwei Inschriften aus Peltuinum genannt, wo ihre Familie offenbar begütert war. In der einen (IX 3436) ehrt die plebs Peltuinas in h[onorem] Nummiae Variae c. f. einen M. Nummius Iustus, dessen Verwandtschaftsverhältnis zu Nummia nicht angegeben ist; die andere (IX 3429 = Dess. 6110) enthält einen Beschluß des ordo von Peltuinum vom 12. April 242, durch welchen der Nummia Varia c. f., sacerdos Veneris Felicis, pro instituto benivolentiae suae, sicut et parentes eius semper egerunt, das patrocinium praefecturae (Peltuinatium Vestinorum) verliehen wird. Nummia Varia dürfte mit der gleichnamigen Tochter der Vibia L. f. Salvia Varia (CIL V 4353) identisch sein (vgl. 9. 18 und die Stammtafel).