Sagen vom Hausacher Schloße

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Textdaten
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Autor: Bernhard Baader
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Titel: Sagen vom Hausacher Schloß
Untertitel:
aus: Badisches Sagen-Buch I, S. 487
Herausgeber: August Schnezler
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Creuzbauer und Kasper
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Erscheinungsort: Karlsruhe
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Quelle: Commons und Google
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[487]
Sagen vom Hausacher Schloße.


1.

Auf dem verfallenen Bergschloße bei Hausach liegt ein Schatz verborgen, wonach einmal Nachts von etlichen Bauern gegraben wurde. Schon sahen sie einen Kessel voll Geld vor sich, als im Dorfe die Betzeitglocke zu tönen begann. „Es läutet Betzeit, wir wollen beten, das Geld haben wir ja!“ – sprach nun Einer von ihnen. Augenblicklich versank der Kessel mit dem Geld in die Tiefe und die Schatzgräber mußten mit leeren Händen abziehen.


2.

Auf dem Schloße lassen sich in manchen Nächten gespenstige Lichter sehen. Von dort führte vor Zeiten nach dem „Klösterle“ im Thal ein unterirdischer Gang, worin ganz bequem eine Kutsche fahren konnte.

(Mitgetheilt von Bernhard Baader in Mone’s „Anzeiger für Kunde der teutschen Vorzeit.“ Jahrg. 1887. S. 304.)