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18) „Quittenhains“ Zug bei Schönborn;
19) „wunderlicher Schönberg“ Zug zu Zschöpchen;
20) „wilder Mann“ am Wolfsberge bei Schönborn;
21) „wilde Taube“ bei Ottendorf;
22) „Ilmbaum“ beim Pfaffenstein unweit Falkenhain;
23) „freudegrünender Schönberg“ bei dem Amselstein unter Dreiwörthen;
24) „sieben Frischlinge“ am Wolfsberge;
25) „alter Hirsch“ und „grauer Fuchs“ bei Ottendorf;
26) „heiliger Christus“ im schimmerischen (wahrscheinlich schönburgischen) Holze;
27) „rothe Marter“ (dies – sagt Schiffner –scheint Unsinn, ist es aber nicht; denn häufig findet man in Urkunden die Martersäulen schlechthin Martern genannt);
28) „Rößchens“ Zeche.

Hingegen sind, nach Dominicus Bericht, nach 1134 erst aufgedeckt worden:

29) „Linßgrube“, 30) „Dachsloch“, 31) „Diebshäuschen“ und 32) „neue Hoffnung“ zu Schönborn;
33) „Himmelfürst“ und 34) „neuer Segen Gottes“ zu Naundorf;
35) „Heiliger Lazarus“, 36) „Sankt Thomas“ und 37) die „Alaungrube grüne Birke“ bei Lauenhain;
38) „die Hermänner“ zu Biensdorf;
39) „Anton“ und 40) „Ritter Georg“ zu Rößchen;
41) „Heiliger Veit“ zu Ringethal;
42) „rother Hirsch“ und 43) „Fichtenbaum“ zu Kokisch. In dem Fichtenbaum fand man Gold.
44) „Kupferzeche“ zu Neusorge, auf Silber und Kupfer;
45) „Zeißighain“ und 46) „Zeißigbauer“, südlich bei der Stadt Mitweida;
47) „Zinngrube“ im Küchenwalde bei Ottendorf;
48) „heiliges Kreuz“ im Mühlwalde;
49) „Stahras“ (wieder Harras), 50) „Wunderspiegel“ und 51) „Sankt Cyriakus“ zu Merzdorf;
52) „Heiland“ zu Falkenhain;
53) „flüchtiger Merkurius“ im faulen Hunde, einer Gegend des mitweidaer Waldes, wo er sowohl der Zschopau als dem Dorfe Neudörfchen sehr nahe ist; es war dieses eine Quecksilbergrube, die nach Thomas Rüdigers Angabe noch 1334 im Gange war.
54) „goldene Sonne“ im rothen Berge;
55) „Ronnen“ in Neudörfchen;
56) „Tranktrögel“ zu Frankenau;
57) „König Salomon“ zu Seifersbach;
58) „heiliger Martinus“, 59) „Sankt Johannes“, 60) „Joachim“ und 61) „heilige Anna“ bei Lauenhain;
62) „Maria“ und 63) „Sonnenwirbel“ vor Ottendorf;
64) „Markgraf Otto“ zu Lichtenau;
65) „goldener Prinz“ bei Neusorge;
66) „alte Eisengrube“ bei Neudörfchen;
67) „bleierner Herkules“ im faulen Hunde, auf Silber und Blei;
68) „Trau auf Gott“, erschürft 1526, und 69) „Dornbusch“ bei Schönborn, letzterer zum zweiten Mal erschürft 1554;
70) „Biege“, 1563 bei Schönborn erschürft;
Empfohlene Zitierweise:
Diverse: Album der Sächsischen Industrie Band 2. Louis Oeser, Neusalza 1856, Seite 195. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Album_der_S%C3%A4chsischen_Industrie_Band_2.pdf/201&oldid=- (Version vom 11.5.2019)