Seite:Anmerkungen übers Theater.pdf/135

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Rosal. Mit eurer Abwesenheit.

König. Das kann nicht seyn.

Ros. Und so Adieu! Zwey für euren Herold, eins für euch.

König. Wenn ihr nicht tanzen wollt, laßt uns wenigstens plaudern.

Biron. Lädy mit der weissen Hand, ein süß Wörtgen mit euch.

Prinzes. Honig, Milch, Zucker, da sind drey süsse Worte.

Biron. Ich kann euch noch zwey Dreyer werfen Canarienseckt, Mandeln und Makronen, das machen ein halb Dutzend.

Prinz. Und siebentens ein süsses Adieu. Ich mag nicht mit euch spielen, ihr kneipt die Würfel.

Bir. Nur ein Wort ingeheim.

Prinzes. Doch kein süsses – verschonet mich.

Bir. Ihr erhitzt mir die Galle.

Prinzes. Galle, bitter.

Bir. Also ein gut Wort, seht ihr (reden heimlich.)

Dümain. Wollt ihr geruhen ein Wort mit mir zu wechseln?

Marie. Nennt es.

Dümain. Schöne Lädy!

Marie. Schöner Lord!

Düm. Gefällt es euch heimlich mit mir zu reden? (heimlich)

Empfohlene Zitierweise:
Jakob Michael Reinhold Lenz: Anmerkungen übers Theater. Weygandsche Buchhandlung, Leipzig 1774, Seite 135. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Anmerkungen_%C3%BCbers_Theater.pdf/135&oldid=- (Version vom 31.7.2018)