Seite:Anmerkungen übers Theater.pdf/69

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Seele (Cost. Ich?) der seichte Sklave (Cost. Immer ich?) der, wie ich mich erinnere, sich Costard (Cost. Aha ich, ich –) zugesellt, deiner proklamirten hohen Verordnung schnurstracks entgegen, zu – ich leide zu viel, wenn ich sage zu wem –

Costard. Zu meinem Mensch.

König. (fortlesend) Zu einem Kinde unserer Großmutter Eva, oder um mich deutlicher auszudrücken, zu einem Frauensbild. Diesen habe, der bewährten Pflicht meiner Schuldigkeit gemäß, zu dir gesandt, den Lohn seiner Strafe zu empfahen durch deiner Herrlichkeit Beamten Anton Dull, einem Mann von gutem Ruf, Führung, Aufführung und Betragen.

Dull. O zu viel Ehre, ich heiß Anton Dull und kein Wort weiter.

König. Was Jakobinen, so heißt das schwächere Gefäß, anbetrift, so habe sie als ein Gefäß der Strenge der Gesetze angehalten und sie soll auf den kleinsten Wink deines Willens hieher zum Verhör gebracht werden. Dein in aller Ehrfurcht der devotesten Hitze der Ergebenheit Don Adriano von Armado.

Biron. Nicht vollkommen so gut als ich erwartete, aber doch besser als alles, was ich von der Art hörte.

Empfohlene Zitierweise:
Jakob Michael Reinhold Lenz: Anmerkungen übers Theater. Weygandsche Buchhandlung, Leipzig 1774, Seite 69. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Anmerkungen_%C3%BCbers_Theater.pdf/69&oldid=- (Version vom 31.7.2018)