Seite:Berichtigung Fränkischer adelicher Familienwappen (Teil 1).pdf/14

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

wird. Drey offene Helme. Der mittlere trägt zwey goldene Adlersflügel, und jeder ist mit einem rothen Zimmerbeileisen belegt. Auf dem zur Rechten ist ein wachsender Pfau mit goldenem Schnabel und geschlossenen von schwarz und Gold quergetheilten Flügeln. Die obere schwarze Hälfte ist mit silbernen Kleeblättern besäet, die untere goldene mit drey rothen Kleeblättern belegt. Der Helm zur Linken trägt den Schwan des zweyten und fünften Felds. Die Helmdecken mitten und rechts golden und roth, links silbern und blau.

 So hat beyde sowohl das Domcapitel zu Wirzburg, als der kurfürstl. Baierische St. Georgen-Ritterorden, ersteres auch das Domcapitel zu Bamberg bezeugt.

Anmerkung. In dem gemahlten Wappen sieht zwar die Figur Herzen gleich: ich habe aber Kleeblätter angenommen, weil diese sowohl ein Mainzisches, als ein von dem Baierischen Georgischen Ritterorden ausgestelltes Zeugniß ausdrücklich angibt.


Fuchs von Dornheim.

 Ist vom Domcapitel zu Wirzburg attestirt, und hat im goldenen Feld einen linksspringenden rothen Fuchs. Der Helm ist von einem rothen Hut mit silbernem Umschlag