Seite:Berichtigung Fränkischer adelicher Familienwappen (Teil 1).pdf/16

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aber schwarzem Schnabel und schwarzen Füssen. Der offene gekrönte Helm trägt eben diesen Hahn. Helmdecke silbern und roth. Blasonirt nach dem gemaltem Wappen, das die Holsteinische Ritterschaft bezeugt hat. Von dem Burggrafthum Friedberg ist es eben so attestirt, dort hat aber der Hahn keine schwarzen Füsse, und der Helm ist nicht gekrönt.


Haida.

 Die Herren von Haida, welche Mislareut besaßen und zum Canton Gebirg gehörten, führen einen von Roth, Schwarz und Silber dreymahl quergetheilten Schild. Eben so ist der Wulst auf dem Helm, die beyden Flügel und die dazwischen stehende Pyramide abgetheilt. Helmdecken von eben diesen Tincturen.


Hainold.

 Stimmt S. 240 des II Th. mit dem Wappen bey dem Ritterort Gebirg überein, darin diese Familie im sechzehnten Jahrhundert ansäßig war.


Hartstein.

 Nach dem Zeugniß des Teutschen Ordens ist der Schild sechsmahl schräglinks getheilt.