Seite:Berichtigung Fränkischer adelicher Familienwappen (Teil 2).pdf/13

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Seckendorf.

 Das Wappen der Linie Seckendorf-Aberdar ist im I Th. S. 555 N. 798 vollkommen richtig angezeigt.

 Seckendorf-Gutend aber unterscheidet sich so: Auf dem Schild liegt eine rothe Mütze mit silbernen Stulp, daraus ein grüner Federbusch hervorgeht: drey Federn neigen sich zur Rechten und vier zur Linken.


Graf von Seinsheim.

 Ist ein quadrirter Schild. Das erste und vierte Feld ist von Silber und blau sechsmahl nach der Länge getheilt. Im zweyten und dritten goldenen Feld ist ein goldgekröntes springendes wildes Schwein in natürlicher Farbe. Auf dem Schild zwey gekrönte Helme. Auf dem ersten steht ein linkssehender spitzbärtiger Mannsrumpf in voller Kleidung mit silbernen Kragen, hat auf dem Kopf eine hinten herabhängende rothe Müze mit rother Quaste und silbernen Stulp. Der zweyte Helm trägt das aufspringende wilde Schwein. Helmdecken zur Rechten Silber und blau, zur Linken Gold und schwarz.

 Ich habe es nach dem Wappen des von dem Bayerischen St. Georg Ritterorden