Seite:Berichtigung der Füsselischen Reisebeschreibung durch die 6 Ämter, oder die Amtshauptmannschaft Wunsidel im Baireutischen Fürstenthum.pdf/16

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.

und die Alee gehet nun bis nach Wunsiedel.

S. 158. Luxburg, nicht Luxenburg liegt von Wonsiedel aus gegen Süden, aber vom Brunnen gegen Westen.

S. 162. Die Brunnenkrüge macht der Töpfer Weid zu Wonsiedel aus dem bey Kotenbibersbach gefundenen Thon, welche das Wasser wohl conserviren, ob sie schon weder die Weise noch die Härte der Coblenzer Krüge haben.

S. 170. Kobalt wurde nicht nur bey Arzberg, sondern auch an mehreren Orten der 6 Ämter, sonderlich bey Schönwald, häufig gefunden, und nicht bloß in Böhmen, sondern auch auf dem inländischen Blaufarbenwerk probirt, allezeit bemerket, daß er zu viel Magnesia oder Braunstein bey sich führe, und nur erst durch Zusatz eines guten und ächten Kobalts zu einer feinen blauen Schmalte gebracht werden könne. Einen ächten Kobalt hat die Grube der fürstliche Vertrag bey Kotenbiebersbach geliefert, davon der Centner auf ein böhmisches Blaufarbenwerk um 10. fl und der 6te Antheil der Grube um 300 fl nach dem 24. fl Conventionsfuß verkauft wurde.