Seite:Berichtigung der Füsselischen Reisebeschreibung durch die 6 Ämter, oder die Amtshauptmannschaft Wunsidel im Baireutischen Fürstenthum.pdf/17

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S. 171. eine Steinkohlengrube ist hier. Davon will Niemand etwas wissen, wenn man nicht die unter den Alaunschiefern befindlichen metallisirten Holze dafür ausgeben will, welche zum Theil zwar einige Härte und Glanz erhalten haben, aber auch größtentheils nur andern Holzkohlen gleichen und zum Brennen nicht gebraucht werden können.

S. 177. wird bey Schottenhof die große Wildbahn gerühmt, welche niemahls da war, und um deren willen nie ein Fremder dahin ging.

S. 182. Waldsassen soll seinen Namen von der waldischen Gegend haben, die ehemals die Sassen bewohnten.

Nicht unbillig fragt man: wer waren diese Sassen, da die Geschichte nichts von ihnen weiß? Cisterciensermönche kamen dahin und bauten unter Vergünstigung Markgraf Theobalds von Vohburg einen Sitz und Wohnung im Wald an der Wendern, und waren also im Wald gesessene Mönche, daher wurde das Kloster und der neuangelegte Ort Waldsitz, Waldsasse genennt. Dergleichen Benennungen finden sich noch mehrere.

Daselbst: Das Frauenkloster ist eingegangen. Ist nie eins daselbst gewesen,