Seite:Berichtigung der Füsselischen Reisebeschreibung durch die 6 Ämter, oder die Amtshauptmannschaft Wunsidel im Baireutischen Fürstenthum.pdf/9

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welche der Hr. V. passirte, als er bey seiner Rückreise nach S. 324. ff. hinter diesem Dorfe von der Chaussee links abwich und bergauf über den Tischweg auf das neue Wirthshaus und Goldkronach ging. Denn je näher eine Brücke nach dieser Erklärung am Ursprung eines Flusses liegt, desto höher muß sie geachtet werden, und so geht über die eigentliche Eger schon im Dorfe Weissenhaid eine Brücke, und ist die an der Landstraße die zweyte, folglich auch nicht die höchste.

S. 132. saget er von dem Weissenstädter See, daß er 300 Tagwerk in sich enthalte. So hat freylich Brusch behauptet, und andere ihm nachgeschrieben; aber nach einer im Jahr 1783 vorgenommenen Ausmessung hat er nur 1051/4 Tagwerk, zu 360 Quadratruthen gerechnet.

Ebendaselbst: Die nordwestliche Stadtmauer macht einen Theil seines Randes aus. Ist falsch, sondern nur die südwestliche Seite der Stadtmauer ist in der Nachbarschaft des Sees, aber zum wenigsten hundert Schritte von demselben auf einer ziemlich steigenden Anhöhe entfernt, und sind Gärten, Städel und ein Fuhrweg, der ehehin der Stadtgraben war, dazwischen.