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vier und vier auf jeder Seite. Zwischen einem jeden Bette ist ein Leibstuhl, der aber nicht im Saal selbst, sondern ausser demselben in einem Verschlage stehet. So wie eine Thüre von einwärts den Kranken zum Leibstuhl führt, eben so ist auch von aussen ein Schubthürchen angebracht, wodurch der Leibstuhl hinweggenommen und gereiniget werden kann. Diese sehr schöne und nützliche Erfindung, die auch in mehreren großen Spitälern schon eingeführt worden, macht, daß auch nicht der geringste üble Geruch in den Krankenzimmern ist. Die Betten haben insgesammt in den großen Sälen Vorhänge, und sind numerirt. Vor dem Bette eines jeden Kranken stehet ein kleiner Tisch, und ein Stuhl, und über dem Bette ist ein Bret, worauf und woran die Trinkgeschirre, Messer, Gabel, Handtücher und einige Kleidungen bequem angebracht werden können. An der Thüre, die zum Leibstuhl führt, hängt eine Tafel, woran der Name des Kranken, dessen Krankheit, und die ihm vorgeschriebene Speiseportion, aufgezeichnet ist. Zur Reinigung der Luft sind in jedem Saale Dunstschlöte angebracht, die nach Erforderniß geöffnet und geschlossen werden. Diese Dunstschlöte werden auch im Winter täglich zwey und