Seite:Betrachtungen über den Aufsatz von den Ursachen der Theurung aller Lebensmittel, besonders in dem Fränkischen Reichskreise, in des 2ten Bandes 3ten Hefte dieses Journals.pdf/7

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.

selbst rege werde – und es verbleibe, so hat jeder wohldenkende Mann und Kenner, der reden und schreiben kann, von dem menschlichen Bedürfniß, und den theuern Pflichten, dasselbe zu erleichtern und zu unterstützen, im Detail so lang zu predigen, mit Nachdruck zu predigen, bis das harte Herz eines jeden Unmenschen oder Halbmenschen, wenn dieser das Glück oder vielmehr das Unglück hat, über Menschen zu herrschen, erweicht, und auf Hülfsmittel zu denken: wobey zugleich der Vorgang der erhabenen Kreisfürsten, wenn diese die gegenwärtige Sache zum Gegenstand der Unterhaltungen bey Hof machen, auch eine indirecte Art von Belohnungen oder Ahndungen aufsuchen, das allermeiste beytragen, und die gemeinnützige Absicht am sichersten erzielen können.

Der 8te §. des Aufsatzes erwähnt: es sey dermahlen die allgemeine Sprache, der Unterthan müsse

a) geschont werden; es sey aber zu bemerken, daß diese wohlthätige Absicht nicht bloß auf den Bauerstand angewendet werde, der,