Seite:Beylagen zu der Abhandl. von Lorenz von Bibra, Fürstbischoff zu Wirzburg.pdf/5

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wir, daß der vorgenant Anthonii derselben Jare zwey soll geben vnd bezaln on geverde.

Zu Vrkunde ist vnser Insigel an diesen Brive gehangen der geben ist zu Wurtzburg am Mitwuchen nach Egidii Anno domini millesimo quadringentesimo quinto.


Urk. III.
Vertrag zwischen den von Bibra und den von der Kere über den wechselseitigen Genuß des Marschall-Amts zu Würzburg den 22ten Junius 1405.

Es ist zu wissen das geteydingt ist zwuschen den von Bibra vnd den von der Kere von des Marschalgen Ampts vnd des Geheisches wegen, Also ist beredt vnd geteydinget worden, das igliche furthin zwene Ire fründe darzu geben sollen, die sie darumb richte vnd entscheide sullen, als hirnach geschribin stet, zum ersten so sollen sie scheide das Ebirhardt von der Kere bey dem Marschalgen Ampt bleiben soll alle sein Lebtage an Hinderniße vnd Irrunge aller von Bibra on Geuerde vnd wan der itzunt genant Ebirhardt von der Kere, ern Hansen seligen Sone von der Kere von todeswegen abgangen ist, so sollen dan darnach die von Bibra ein von Bibra in den nechsten vir Wochen, als Ebirhart abgangen ist, vnd In das an Geuerde zu wißen wurde, das er abgangen were, darzu schicke, der das Marschalg Ampt von vnsern Hern Grauen Heinrichen von Hennenberg oder seinen Erben entphahe, der doch also sey, das er