Seite:Beytrag zur Geschichte der aufgehobenen Klöster in Franken.pdf/2

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gehörigen Pfarren, wird in vnterthenigkeit so viel berichtet.

 1. Anlangend, Erstlichen, die Alte Documenta dieses Closters, Sind dieselbe Anno 1.6.22. nach ab vnd Antrettung, vnd geschehener vebergab deß Closters, von Langenzenn nacher Neustatt abgeführt worden.

 2. Aber zu gnugsamer Informacion soll vor allen deß Closters Stifftbrieff, Anno 1.409. den Montag vor Ascensionis, zu Cadoltzburg datirt ersehen, werden, deßen Abschrifft in dem Saalbuch zue Langenzenn zu finden, in solchem Stifftbrieff sind diese wort außgedrukt, „das die Pfarr Langenzenn (vnd consequenter das Closter) den Stifftern Hn Burggraven, je zue Zeiten einem Bischoff zu Würtzburg dieselbe eingeantwortet, die Seelsorg darauf zu empfahen.

 3. Rechnung deß Closters vor dem Paßauischen Vertrag etc. Anno 15.24. vnd 15.25. hat herr Marggrav Casimirus das Closter Langenzenn zue eigenen hendten abgefordert, vnd der damahlige Propst Conradus Pürger von Würtzburg sambt dem Convent haben Ihre Clinodien müßen nach Cadoltzburg lifern, Auch ist der damalige Vogt zue Langenzenn dem Convent Als ein Verwalter an die seyten gesezt worden, ohn welches consens der convent in der haußhaltung nichts dürfen vornemen, vnd haben die Jährliche Rechnung ihrer Haußhaltung zu Onoltzbach müßen ablegen,