Seite:Briefe Richard Wagners an eine Putzmacherin.pdf/25

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

die gegebenen Andeutungen im Sinne des Meisters zu ergänzen, wenn wir annehmen, daß es die Aufgabe dieses mysteriösen »deutschen Jünglings« in unserer Zeit sei, einem Wagner-Vereine beizutreten und fanatischer Wagnerianer zu werden, und daß »die kühne, welterlösende That«, zu der er in Beethovens Symphonie den männlichen Mut gewann, nunmehr in nichts Anderm bestehen könne, als in Wagners Opern mit Mannesfäusten zu applaudieren und so wie in Mozarts keuscher Melodie den Kastraten, in des Meisters weniger keuschen »Walküre«, jeden Claqueur zu beschämen.